Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 8/15 - 02.03.2015

Koalitionsverhandlungen: Gute Arbeit muss in den Koalitionsvertrag

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Die Gewerkschaften in Hamburg haben die rot-grünen Delegationen bei den laufenden Koalitionsverhandlungen dazu aufgerufen, das Thema gute Arbeit als wichtigen Baustein für die Zukunft Hamburgs aufzunehmen und ein entsprechendes Kapitel in einen möglichen Koalitionsvertrag zu integrieren.

In einer von allen Vorsitzenden und Geschäftsführern der Hamburger DGB-Gewerkschaften verabschiedeten Resolution heißt es: „Wir erwarten, dass die Politik eine neue Ordnung der Arbeit gestaltet, denn der Arbeitsmarkt ist tief gespalten. Wir wollen gute Arbeit schützen und ausbauen – und wir wollen prekäre Arbeitsverhältnisse bekämpfen. Das Zurückdrängen von Armut, soziale Gerechtigkeit sowie Chancengleichheit für alle erreichen wir nur durch gute Arbeit. Deswegen ist ein Kapitel zur guten Arbeit in Hamburg innerhalb des Koalitionsvertrages das richtige Signal.“

Künftiger Senat muss den Aufbruch für eine soziale Stadt der Guten Arbeit einleiten

Die Resolution umfasst einen Katalog an konkreten Maßnahmen, die für die Gewerkschafter Priorität bei der künftigen Hamburger Politik haben. Dabei geht es zum Beispiel um die Entwicklung einer Hamburger Initiative für gute Arbeit, eine effektive Kontrolle des Mindestlohns, das Schaffen von sozialversicherungspflichtiger, öffentlich geförderter Beschäftigung, stärkere Überwachung von Arbeitsbedingungen, bessere Berufsorientie-rung und Ausbildungsqualität, mehr Geld für gute Bildung, sowie eine nachhaltige Modernisierung der Industrie und Verkehrsinfrastruktur.

„Die neu zu bildende Regierung steht jetzt in der Verantwortung, den Aufbruch für eine soziale Stadt der Guten Arbeit einzuleiten. Es geht nun darum, eine Politik umzusetzen, die den wirtschaftlichen Erfolg konsequent mit sozialer Gerechtigkeit verbindet“, wenden sich die Gewerkschafter direkt an die Verhandlungsdelegationen von Rot-Grün.

 


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