Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 2/17 - 01.02.2017

Neujahrsempfang der DGB-Senioren: „Rente muss für ein gutes Leben reichen“

Hamburgs DGB-Vorsitzende Katja Karger hat auf dem traditionellen Neujahrsemfang der Senioren einen Kurswechsel in der Rentenpolitik gefordert. „Das Rentenniveau muss jetzt bei 48 Prozent stabilisiert werden und in einem weiteren Schritt wieder deutlich auf etwa 50 Prozent angehoben werden.“ Karger ging speziell auf die Situation von Frauen ein: „Der große Lohnunterschied von Frauen und Männern setzt sich im Alter fort. Ihr Einkommen ist, sofern überhaupt vorhanden, so gering, dass sie wenig bis gar nicht in die gesetzliche Rente einzahlen und sich noch viel weniger eine private Vorsorge leisten können. Das führt zu Renten, die nicht zum Leben reichen.“

Beispielhaft nannte sie die Betriebsrenten. So würden gerademal acht Prozent der heute über 65-jährigen Frauen im Westen überhaupt eine Betriebsrente bekommen. Die durchschnittliche Höhe würde 246,- Euro betragen. Im Vergleich die Männer: Von ihnen bekommen 31 Prozent eine Betriebsrente in einer Höhe von durchschnittlich 606,- Euro.

Als Gastredner sprach Klaus Wicher, Vorsitzender des SOVD Hamburg beim Neujahrsempfang. Unter der Fragestellung „Wird die Altersarmut endlich gestoppt“ sagte er zum Thema Rente: „Die Niedriglohnsituation muss sich dringend ändern. Außerdem muss der Bund intensiv daran arbeiten, dass das Rentenniveau nicht weiter absinkt“.

Der Neujahrsempfang mit rund 250 Besucherinnen fand erstmals nach vielen Jahren wieder im Gewerkschaftshaus statt, im historischen Musiksaal.


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