Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 29.12.2010

Hamburg, das ist deine Chance!

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Zum Jahreswechsel ruft Hamburgs DGB-Vorsitzender Uwe Grund alle Bürger auf, am 20.2. wählen zu gehen. „Wer möchte, dass sich in Hamburg politisch etwas ändert, muss seine Stimme abgeben. Auch wir werden unseren Beitrag zur Mobilisierung leisten und verstärkt in den Betrieben zum Wahlgang aufrufen. Wir Gewerkschaften sind zwar unabhängig, aber nicht politisch neutral. Denn wir wollen, dass sich wirklich etwas ändert.“
Thema Arbeitsmarktpolitik
"Die Stadt hat sich in den letzten Jahren vom Thema Arbeitsmarktpolitik verabschiedet. Gerade den Langzeitarbeitslosen ist durch fehlende Initiative keine bessere Perspektive geboten worden. Das muss sich ändern. Der DGB Hamburg fordert deswegen eine Weiterbildungs- und Fortbildungsoffensive, um die Chancen dieser Menschen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen."
Thema Ausbildung und Fachkräftemangel
"Alle stöhnen über das Problem des drohenden Fachkräftemangels. Auch Hamburg wird davon stark betroffen sein. Wer aber auf bundespolitischer Ebene meint, das allein über die Zuwanderung regeln zu können, ist schief gewickelt und produziert Widerstände, auch bei uns Gewerkschaftern. Das Problem ist hausgemacht: Zu lange hat man an der Trennung von Ausbildungsfähigen und Nicht-Ausbildungsfähigen festgehalten. Jetzt rächt sich diese Ideologie der Aussortierung und es wird Zeit, sich von ihr zu verabschieden. Jeder Jugendliche braucht eine faire Chance auf einen Ausbildungsplatz!"
Thema Bildung
"Die sozial ungerechten Studiengebühren müssen abgeschafft werden und die Kita-Gebühren verschwinden. Wer wirklich gut ausgebildete Jugendliche haben möchte, muss auch die Rahmenbedingungen schaffen – und zwar schon für die Kleinsten."
Thema Wohnungsbau und Stadtteilpolitik
"Jahrelang wurde der Bau von bezahlbaren Wohnungen in Hamburg völlig vernachlässigt. Von steigenden Mieten und Verdrängung sind besonders die sozial Schwachen betroffen. So entstehen soziale Ghettos. Deswegen braucht Hamburg mehr bezahlbaren Wohnraum und eine Renaissance der sozialen Stadtteil- und Quartiersentwicklung. Vor allem auch als Armutsbekämpfung, wenn man sieht, dass in Hamburg rund jedes vierte Kind von Sozialleistungen lebt. In Stadtteilen wie Billstedt oder Wilhelmsburg ist es sogar jedes zweite."

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