Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 24.01.2001

DGB Hamburg fordert ein Verbot des Naziaufmarsches am 27. Januar in Hamburg-Bramfeld

Hamburgs DGB-Vorsitzender Erhard Pumm hat heute Innensenator Hartmuth Wrocklage aufgefordert, den geplanten Naziaufmarsch am 27. oder 28. Januar 2001 in Hamburg-Bramfeld zu verbieten. Erhard Pumm in dem Schreiben an den Senator: "Der Aufmarsch soll durch die Straßen gehen, über die die Nazis am 11. August 1933 auch Bramfelder Sozialdemokraten und Kommunisten unter entwürdigenden Bedingungen getrieben haben. Die Hamburger Gewerkschaften empfinden auch diesen Aufmarsch nicht nur als eine Geschmacklosigkeit, sondern auch als einen politischen Skandal. Wir fordern Sie auf, sehr geehrter Herr Senator, alle rechtsstaatlichen Möglichkeiten zu nutzen und diesen Aufmarsch zu verbieten. Den Feinden der freiheitlich demokratischen Gesellschaft, deren Vorläufer in den 30-er Jahren mit Terror Bramfelder Bürger eingeschüchtert und drangsaliert haben, dürfen nicht wieder die Straßen und Plätze überlassen werden. Eine wehrhafte Demokratie muss sich nicht nur gegenüber ihren Feinden abgrenzen, sondern sie auch wirkungsvoll bekämpfen." Der Deutsche Gewerkschaftsbund unterstützt die Demonstrationen und Kundgebungen der Stadtteilkonferenz Bramfeld.
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