Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 24.02.2010

DGB - Hamburg begrüßt Parteieinigung zur Schulreform

Hamburgs Gewerkschaften werden in den Betrieben aktiv für die Reform werben

Mit Respekt kommentiert der DGB-Vorsitzende Uwe Grund die Bereitschaft aller in der Bürgerschaft vertretenen Parteien sich auf eine gemeinsame Linie bei Umsetzung der neuen Schulstruktur in Hamburg zu verständigen.
„Die Gewerkschaften haben sich schon bisher sehr einmütig für ein längeres gemeinsames Lernen in den Schulen ausgesprochen. Deshalb haben wir die Einführung der Primarschulen als einen ersten konkreten Schritt unterstützt“ so Uwe Grund.
Er erklärt weiter: „Wenn sich jetzt alle im Parlament vertretenen Parteien hinter diese Linie stellen, können wir das nur begrüßen. Die Einigung bringt aus unserer Sicht noch weitere wertvolle Ergänzungen. Mit der günstigeren Schüler-/Lehrerrelation in den Primarschulen ist ein ganz weiterer wichtiger Schritt in Richtung Qualitätsverbesserung im Unterricht getan. Eine Klassengröße von künftig maximal 19 Schülern/innen in benachteiligten Stadtteilen bringt uns dem Ziel der Chancengleichheit deutlich näher. Die Einführung des Büchergeldes war ein schwerer Fehler der von der CDU geführten Senate. Gut, dass dieser jetzt korrigiert wird.
An der Verabredung eines zehnjährigen „Schulfriedens“ gefällt uns, dass die Reform vernünftig umgesetzt werden kann, vor allem aber, dass es ein zurück je nach Parteienmehrheit in den nächsten Parlamenten nicht geben wird.“
Die Gewerkschaften wollen es vor dem Hintergrund der im Sommer anstehenden Volksabstimmung nicht nur bei verbaler Unterstützung belassen. Uwe Grund: „Es geht um die Bildungschancen der Kinder unserer Kolleginnen und Kollegen. Wir werden deshalb unsere gewerkschaftlichen Vertrauensleute in den Betrieben und Verwaltungen der Stadt auffordern, sich aktiv einzumischen und für die Reform zu werben!“

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