Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 31.03.2011

DGB: Der Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt verlangsamt sich


Hamburgs DGB-Vorsitzender Uwe Grund kommentiert die Arbeitsmarktzahlen aus dem März mit den Worten: „Die positive Dynamik auf dem Arbeitsmarkt ist deutlich gebremst.“ Zwar kann die Agentur für Arbeit zum Vorjahresmonat 2010 noch einen spürbaren Abbau von 5.410 Arbeitslosen vermelden, gegenüber dem Monat Februar 2011 hat es allerdings kaum Veränderungen gegeben und die Arbeitslosenquote liegt weiter bei 8,3 Prozent.

Der DGB Hamburg weist darauf hin, dass die Vermittlungserfolge der vergangenen Monate zu nicht unerheblichen Teilen auf die Zunahme von Zeitarbeit und prekärer Beschäftigung mit Niedriglöhnen zurückzuführen sind. Uwe Grund: „Vor allem die leichter vermittelbaren Arbeitslosen haben ihre Chance genutzt und einen Arbeitsplatz gefunden. Der Bestand an Langzeitarbeitslosen, insbesondere an Menschen mit vermittlungshemmenden Merkmalen, ist dagegen seit Anfang dieses Jahres weiter angestiegen und liegt in vergleichbarer Höhe vom März 2010.“

In diesem Zusammenhang kritisiert Uwe Grund die radikalen Sparmaßnahmen der Bundesregierung, die gerade Hamburg hart betreffen. In diesem Jahr werden 50 Millionen fehlen und in gleicher Größenordnung soll auch im kommenden Jahr gespart werden. Damit sind dann die Arbeitsmarktmittel in Hamburg halbiert. Dies wird es immer schwieriger machen, Langzeitarbeitslosen den Weg in den ersten Arbeitsmarkt und damit in reguläre Beschäftigung und aus dem Hartz IV-Bezug zu bringen. „Wir halten es weiter für falsch, darauf zu vertrauen, dass es die Konjunktur schon richten wird. Die jüngsten Zahlen belegen exakt, dass dies nicht der Fall sein wird.“

Uwe Grund weiter: „Unter der CDU-Führung hat Hamburgs Regierung vorrangig Wirtschaftsförderung finanziert. Wir fordern den neuen Hamburger Senat dazu auf, wieder zu eigenen arbeitsmarktpolitischen Anstrengungen zurückzukehren. Konkrete Senatskonzepte liegen bislang dazu nicht vor.“

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