Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 23.11.2010

Zum Internationalen Tag "Nein zu Gewalt an Frauen" am 25.11.2010

Gewalt gegen Frauen am Arbeitsplatz ist leider auch in Hamburg immer wieder ein Thema, wie zum Beispiel der Überfall auf eine Supermarktangestellte in Lohbrügge zuletzt gezeigt hat.
"Solche Überfälle kommen vor allem in kleineren Märkten vor, in denen Verkäuferinnen spät abends alleine sind. Es gibt genug Frauen, die aus Angst davor den Arbeitsplatz wechseln," sagt Petra Heese vom DGB Hamburg.
Andere Übergriffe mit denen Frauen am Arbeitsplatz zu kämpfen haben, sind zum Beispiel aggressives Verhalten in Ämtern gegenüber dort Beschäftigten, oder von aggressiven Fahrgästen in Bussen. Zudem sind lange und späte Arbeitszeiten auch in Bezug auf die Fahrwege ein Problem.
Vor allem in der Dienstleistungsbranche sind weibliche Beschäftige von Übergriffen betroffen. Die DGB – Frauen fordern deshalb, dass das Thema konsequent in den Betrieben angegangen wird.
Petra Heese: "Das Arbeitsschutzgesetz schreibt vor, dass jeder Arbeitsplatz auf Gefahren untersucht wird und Maßnahmen getroffen werden, um Beschäftigte zu schützen. Das kann zum Beispiel das Installieren von Alarmsystemen sein. Das gilt insbesondere dann, wenn Frauen betroffen sind. Wichtig aber vor allem ist, dass über das Thema Gewalt gegen Frauen am Arbeitsplatz öffentlich gesprochen wird, damit betroffene Beschäftigte aus ihrer Ohnmacht kommen können und nicht aus Scham schweigen."
Die Gewerkschaftsfrauen beteiligen sich deshalb auch am Internationalen Tag „Nein zu Gewalt an Frauen“. Am 25.11. wird auch vor dem Gewerkschaftshaus in Hamburg die Fahne "Frei leben – ohne Gewalt" gehisst.

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