Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 5414 - 27.11.2014

Arbeitsgelegenheiten: Öffentliche Beschäftigung mit Sozialversicherungspflicht statt Ein-Euro-Jobs

Zum Vorstoß der SPD-Fraktion auf bundesrechtliche Änderungen bei den Arbeitsgelegenheiten (AGH) sagt Hamburgs DGB-Vorsitzende Katja Karger: „Für Langzeitarbeitslose brauchen wir in erster Linie den Ausbau der klassischen öffentlichen Beschäftigung mit Sozialversicherungspflicht und tariflicher Bezahlung. Ein-Euro-Jobs sind nicht der richtige Weg. Wir brauchen Qualifizierung und langfristige, passgenaue Maßnahmen. Hier kann und muss die Stadt Arbeitsmarktpolitik mitsteuern.“

In dem SPD-Antrag heißt es, das Kriterium ‚Zusätzlichkeit‘ solle bei den Ein-Euro-Jobs auf den Prüfstand kommen. Dazu Karger: „Richtig ist, dass nur sinnvolle Tätigkeiten etwas bringen. Sollte das Kriterium ‚Zusätzlichkeit‘ abgeschafft werden, brauchen wir aber ein Gremium aus Arbeitgebern und Gewerkschaften zur Prüfung von einzelnen Maßnahmen. Es darf nicht sein, dass Ein-Euro-Jobs zu Lohndumping und Arbeitsplatz-Vernichtung führen.“


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