Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 22.10.2010

Seniorenberatungen: Sparmaßnahmen sind nicht zu verantworten


Die DGB-Senioren protestieren gegen die geplanten Einsparungen bei den Seniorenberatungen in den Hamburger Bezirken.



Die Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz sieht in diesem Bereich eine Kürzung der Mittel in Höhe von 600.000 Euro vor. Nach Informationen der DGB-Senioren bedeutet das einen Abbau von 9,3 der im Moment 28 vorhandenen Stellen, also eine Kürzung um rund ein Drittel.

"Das ist nicht zu verantworten", schreibt Johannes Müllner von den DGB-Senioren in einem Brief an Senator Dietrich Wersich. Diese Beratungen sind "lebenswichtig, gerade für einsame und hilfsbedürftige Menschen", heißt es in dem Brief weiter.

"Was sollen diese Menschen machen, wenn sie beispielsweise auf regelmäßige Hausbesuche angewiesen sind, Hilfe bei der Suche eines Heimplatzes benötigen, um einen warmen Wintermantel bitten und wenn immer mehr Nachbarn die Seniorenberatung auf solche Fälle der Hilfsbedürftigkeit hinweisen?"

Die DGB-Senioren fordern den Senator dazu auf, seine Position dringend zu überdenken. Gerade vor dem Hintergrund der steigenden Zahl von Seniorinnen und Senioren in Hamburg braucht die Beratung "nicht weniger, sondern mehr engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter", so Johannes Müllner.

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