Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 22.02.2011

Mitmachen: DGB-Aktionstag am Donnerstag, 24.2. gegen den Missbrauch der Leiharbeit! Wir schließen das Rathaus und spielen Leiharbeiter-Monopoly

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"Nach Abschluss der Hartz IV-Verhandlungen gibt es keine Vereinbarung in der Frage der gleichen Bezahlung für LeiharbeitnehmerInnen. Der Missbrauch kann also ungestört weitergehen. Das ist über alle Maßen enttäuschend," sagt Hamburgs DGB-Vorsitzender Uwe Grund. "Die rund 30.000 Betroffenen in Hamburg brauchen dringend eine faire Lösung. Wir wollen gleiches Geld für gleiche Arbeit. Dafür kann und muss Hamburg etwas tun. Was, das zeigen wir an unserem Aktionstag, am Donnerstag, den 24.2," so Uwe Grund weiter.
Folgende Aktionen werden wir am Donnerstag durchführen:
"Leiharbeiter Monopoly" und Beratung
Wir stellen den Weg und die Schikanen des Leiharbeiterverhältnisses spielerisch, aber dafür umso aussagekräftiger dar. Wer Pech hat, zieht zum Beispiel die Aktionskarte: "Der Leiharbeiterlohn reicht nicht zum Leben. Du musst zusätzlich Hartz IV beantragen." Außerdem bieten wir in einem Zelt Beratung für Betroffene zu den Themen Mindest-, Niedriglohn und Befristung an.
Zeit: 12 – 13.45 Uhr
Ort: Ida-Ehre-Platz, Mönckebergstraße (schräg gegenüber dem Gerhart-Hauptmann-Platz)
Wir schließen das Rathaus für Lohndumping

Unter dem Motto "Für Lohndumping geschlossen! Kein öffentlicher Auftrag unter 8,50 Euro" machen wir symbolisch das Rathaus zu.
Zeit: 14 Uhr – 14.15 Uhr
Ort: Vor dem Rathaus
Im Laufe des Tages werden außerdem in insgesamt 23 Betrieben flexible Beratungen durchgeführt. Zum größten Teil handelt es sich um Versammlungen in wichtigen Metall-Betrieben. Ver.di bietet zudem fortlaufend Beratung für alle betroffenen ArbeitnehmerInnen an, die unter den nicht rechtsgültigen Tarifvertrag der Christlichen Gewerkschaften für Leiharbeit fallen. Hier gab es bereits rege Resonanz.

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