Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 4414 - 17.09.2014
Ausbildungsreport der Schulbehörde

Sinkende Zahl an Ausbildungsverträgen ist keine stabile Entwicklung!

Zum Ausbildungsreport der Schulbehörde sagt Hamburgs DGB-Vorsitzende Katja Karger: „Wenn die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge um 4,4 Prozent sinkt, dann ist das alles andere als eine stabile Entwicklung. Insbesondere vor dem Hintergrund der der Debatte um fehlende Fachkräfte, der Demografieentwicklung und der guten wirtschaftlichen Lage Hamburgs. Weniger Ausbildungsverträge heißt: weniger Perspektiven für junge Menschen. Die Betriebe müssen ihrer Verantwortung gerecht werden und mehr Plätze anbieten.“

Dass immer mehr Auszubildende über ein Abitur verfügen würden, hinge auch mit dem Druck auf dem Ausbildungsmarkt zusammen, so Karger weiter. In etlichen Berufen würde die Wirtschaft immer höhere Abschlüsse für eine Ausbildung voraussetzen. Insbesondere dort, wo es mehr zu verdienen gäbe und die Arbeitsbedingungen besser seien. In den kaufmännischen Berufen würde zum Beispiel ein Abitur bei der Bewerbung fast schon vorausgesetzt. „Arbeitgeber machen es sich leicht und schöpfen die auf dem Blatt Papier besseren Bewerberinnen und Bewerber ab. Der Rest muss sehen, wo er oder sie bleibt.“

Karger wies in diesem Zusammenhang hin, dass die Ausbildungsqualität in manchen Branchen in Hamburg verbesserungswürdig sei, so zum Beispiel im Hotel- und Gaststättengewerbe. Der DGB werde im kommenden Jahr mit einem eigenen Ausbildungsreport auf die Situation in der Stadt eingehen.


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