Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 30/16 - 02.11.2016

Ausbildungsmarkt: Mangel an Azubis ist auch selbst gemacht

Zur heute vorgestellten Ausbildungsmarkt-Bilanz sagt Hamburgs DGB-Vorsitzende Katja Karger: „Die große Zahl der angebotenen Ausbildungsplätze freut uns. Man muss aber auch sagen, dass sie gerademal knapp über dem Niveau vom September 2001 liegt. Da geht sicher noch mehr. Vor allem aber in Sachen Ausbildungsqualität, die sehr unterschiedlich ist: Es gibt in Hamburg sehr hochwertige Ausbildungsangebote, aber leider auch zu viele schlechte. Gerade wenn Unternehmen aus dem KFZ- oder Dienstleistungsgewerbe aus der Tarifbindung austreten, sind schlechte Bezahlung und miese Arbeitsbedingungen die Folge. Hier ist der Mangel an Auszubildenden selbst gemacht.“

Wiebke Oetken, Sprecherin der DGB-Jugend, ergänzt: „Jugendlichen kann ich nur raten, sich die Ausbildungsbetriebe genau anzuschauen: Wie sind die Bedingungen dort? Gibt es einen Tarifvertrag, einen Betriebsrat und eine Jugendvertretung? Und wenn es tatsächlich ein breites Angebot an Plätzen gibt, mutig sein und sich nicht unter Wert verkaufen. Die Arbeitgeber haben eine Verantwortung dafür, ordentliche Qualität zu bieten. Wenn es Probleme gibt, unterstützen wir als junge Gewerkschaft Auszubildende darin Forderungen gemeinsam durchzusetzen.“


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