Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 06.10.2008

DGB präsentiert Praxisbeispiele guter Arbeit


Im Rahmen der Fachmesse „Arbeitsschutz aktuell“, die vom 8. bis 10. Oktober in der Hamburger Messe stattfindet, stellt der DGB Hamburg Praxisbeispiele Guter Arbeit vor. Neben einem eigenen Informationsstand in Halle 4 ist der DGB mit dem Forum „Gute Arbeit“, das am Donnerstag, 9. Oktober, von 14 bis 17 Uhr veranstaltet wird, auch in dem begleitenden Kongress-Programm präsent.
Der DGB hat nach den Worten der gewerkschaftlichen Arbeitschutzexpertin Petra Heese mit seinem „Index Gute Arbeit“ ein eigenes Instrument entwickelt, die Arbeitsbedingungen aus der Sicht der Beschäftigten zu bewerten. „Damit ist eine wichtige arbeitspolitische Initiative zu den Themen gute Arbeitsbedingungen, Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz gelungen.“ ‚Hauptsache Arbeit’ sei keine akzeptable Position, kritisiert Heese. Prekäre Beschäftigungsverhältnisse, Billigjobs und Leiharbeit seien in der Regel die Kehrseite schlechter, gesundheitsgefährdender Arbeitsbedingungen.
Einen Tag vor Beginn der Arbeitsschutzmesse, am 7. Oktober, organisiert die internationale Gewerkschaftsbewegung einen „Welttag für menschenwürdige Arbeit“. In globaler Perspektive geht es bei menschenwürdiger Arbeit vor allem um Probleme der Migration, der Diskriminierung der Frauen, der Zwangsarbeit, der Kinderarbeit und des Menschenhandels. „Schon die Freiheit, Gewerkschaften zu bilden und Tarifverträge abzuschließen, ist international alles andere als eine Selbstverständlichkeit“, betont Hamburgs DGB-Vorsitzender Erhard Pumm. „Es darf uns nicht gleichgültig lassen, dass in vielen Staaten die Rechte von Arbeitnehmern missachtet und gebrochen werden. Ohne menschwürdige Arbeit ist kein menschenwürdiges Leben möglich.“

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