Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 01.08.2008

Schwierige Lage auf dem Hamburger Ausbildungsmarkt Unternehmen müssen freie Stellen der Arbeitsagentur melden


Zum Beginn des neuen Ausbildungsjahres weist der Hamburger Ausbildungsmarkt nach Darstellung des Deutschen Gewerkschaftsbundes eine deutliche Lücke zu Lasten der Bewerberinnen und Bewerber auf. „Nach Angaben der Agentur für Arbeit Hamburg stehen für 2.670 unversorgte Bewerber nur noch 2.006 unbesetzte Stellen zur Verfügung“ stellt Olaf Schwede, Sprecher der DGB-Jugend Hamburg, fest und erklärt: „Selbst wenn alle unvermittelten Bewerber ihre Berufswünsche den freien Stellen anpassen würden, fehlen in Hamburg noch über 500 Ausbildungsstellen.“
Trotz der guten Konjunktur sind der Arbeitsagentur bisher 216 Stellen weniger gemeldet worden als noch in den vergangen Jahren. Schwede: „Es kann nicht sein, dass die Unternehmen über zu wenige qualifizierte Bewerber klagen, ihre Stellen aber offenbar nicht der Arbeitsagentur melden. Dieser Schritt sollte eigentlich selbstverständlich sein.“ Die DGB-Jugend appelliert deswegen an die Unternehmen, freie Ausbildungsplätze umgehend der Arbeitsagentur zur Vermittlung zu melden. Diese könnten dann noch zum 01.09. oder in der Nachvermittlung besetzt werden.
Gleichzeitig weist die DGB-Jugend auf die große verdeckte Nachfrage nach Ausbildungsplätzen in Hamburg hin. Im Schuljahr 2007/2008 haben ca. 15.000 Jugendliche in Hamburg Übergangsangebote der beruflichen Schulen in Anspruch genommen. Das entspricht einem kompletten Schulabgängerjahrgang. Für das neue Schuljahr haben sich nach Angaben der Schulbehörde allein für die Berufsfachschulen über 6400 Jugendliche angemeldet. Für die Berufsvorbereitung liegen noch keine Zahlen vor. Schwede: „Ohne eine erneute deutliche Steigerung des Ausbildungsangebotes werden mittelfristig in Hamburg nicht genügend Ausbildungsstellen für alle Jugendlichen zur Verfügung stehen.“

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