Deutscher Gewerkschaftsbund

23.07.2014

Neben rot hängt bunt

DGB Hamburg hisst Regenbogenflagge vor dem Gewerkschaftshaus

Das Rathaus hat sie, die Polizei neuerdings auch und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) sowieso: Anlässlich der Hamburger Pride Week hisst der DGB Hamburg am 25. Juli die Regenbogenfahne vor dem Gewerkschaftshaus am Besenbinderhof. Katja Karger, Vorsitzende des DGB Hamburg und der Hamburger ver.di-Arbeitskreis Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und Intersexuelle (AK LSBTI Hamburg) stoßen auf einen erfolgreichen und schönen Christopher-Street-Day an. Das Hissen der bunten Fahne bekundet die Solidarität mit Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender.

„Es gilt weiterhin für die Vielfalt der Lebensentwürfe aktiv einzutreten und sich Vorurteilen und Diffamierungen wegen der sexuellen Identität deutlich entgegenzustellen. Homophobie gehört ins Abseits: im Sport, auf der Straße, im Büro, auf der Baustelle und am Fließband“, sagt Katja Karger.

Zwar habe sich die Gesellschaft liberalisiert, die Diskriminierung von Schwulen und Lesben bleibe aber bestehen – manchmal in ihrer krassen Form, immer häufiger aber auf subtile Art und Weise. „Sie müssen sich schlechte Witze anhören, werden auf ihre Sexualität reduziert und erleben Schikanen bis hin zum Mobbing“, so die Vorsitzende des DGB Hamburg.

Viele Homosexuelle hätten Diskriminierung am Arbeitsplatz erfahren, manche auch Gewalt und zögen es deshalb vor, ihre sexuelle Orientierung vor den Kolleginnen und Kollegen zu verschweigen, sagt Karger. Dies führe aber nicht selten zu Isolation, Stress und Erkrankung. Die Gewerkschaften setzten sich nachhaltig für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender und Intersexuellen in den Betrieben ein. „Denn Vorbehalte gegen Schwule und Lesben sind immer noch weit verbreitet“, so Karger. Der DGB Hamburg setzt mit dem Hissen der Regenbogenfahne ein sichtbares Zeichen für die uneingeschränkte Gleichbehandlung von Homosexuellen und Trans*Menschen.

Einladung des AK LSBTI Hamburg [pdf]

Ort und Zeit:
Freitag, 25. Juli um 15 Uhr vor dem DGB Gewerkschaftshaus am Besenbinderhof 60


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