Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 045 - 22.12.2011

Armut in Hamburg: Mehr sozialversicherungspflichtige Jobs sind die einzig vernünftige Antwort

Zum Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes sagt Hamburgs DGB Vorsitzender Uwe Grund: „Wer Armut wirksam bekämpfen möchte, muss dafür sorgen, dass sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze entstehen. Die Entwicklung zeigt aber: Auf dem Arbeitsmarkt haben zuletzt vor allem die prekären Beschäftigungsverhältnisse und die Jobs im Niedriglohnsektor zugenommen. 40 Prozent der bei der Agentur für Arbeit gemeldeten offenen Stellen sind Jobs in der Leiharbeit.“

Das Grundproblem blieben die radikalen Sparmaßnahmen der Bundesregierung bei der Arbeitsmarktpolitik, so Uwe Grund weiter. Weil der Agentur für Arbeit in Hamburg die Mittel aus dem Bund fehlen würden, müssten Anstrengungen in eigene arbeitsmarktpolitische Konzepte gesteckt werden. Uwe Grund: „Es fehlt ein zweiter Arbeitsmarkt, auf dem Langzeitarbeitslose ohne Beschäftigungschancen in der privaten Wirtschaft dennoch sozialversicherungspflichtige Arbeit finden. Das ist die einzige wahre Alternative zu den Ein-Euro-Jobs.“

Das drängende Problem der Kinderarmut würde vom Senat zum Glück bereits angegangen. „Mehr Investitionen in Bildung, Erziehung und Kinderbetreuung sind aus unserer Sicht ein erfolgversprechende Weg um mittelfristig das Problem der Kinderarmut dauerhaft zu bekämpfen.“


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