Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 06.08.2008

DGB-Jugend fordert Wiedereinführung des Hamburger Ausbildungsberichts

Weil die Situation auf dem Hamburger Ausbildungsmarkt undurchsichtig und unübersichtlich sei, fordert die DGB-Jugend die Wiedereinführung eines Hamburger Ausbildungsberichtes.
Für die jungen Leute und deren Eltern stelle sich die Lage so dar: Die Arbeitgeberkammern feiern jährlich neue Rekorde bei eingetragenen Ausbildungsverhältnissen. Die Gewerkschaften verweisen auf Tausende Jugendliche in den Warteschleifen der beruflichen Schulen. Die Statistiken der Arbeitsagentur werden von allen Seiten kritisiert und die unterschiedlichen Förderprogramme der Arbeitsagentur und des Senates kann niemand mehr überblicken.
Olaf Schwede, Sprecher der DGB-Jugend Hamburg, betont: „Die Politik und die Sozialpartner brauchen einen Hamburger Ausbildungsbericht, um auf dieser Basis gemeinsam Schritte für mehr Ausbildung unternehmen zu können. Staatliche Eingriffe und Fördermaßnahmen brauchen eine nachvollziehbare Basis. Der CDU-Senat hat nach dem Regierungswechsel 2001 den Hamburger Ausbildungsbericht abgeschafft. Das erweist sich immer mehr als Fehler.“
Die DGB-Jugend schlägt vor, jeweils im Mai eines jeden Jahres durch die zuständige Behörde für Berufsbildung einen Ausbildungsbericht veröffentlichen zu lassen, der sowohl einen Rückblick auf das vergangene Ausbildungsjahr als auch eine Prognose für das laufende Jahr bietet. Er soll die Statistiken und Umfragen der Arbeitgeberkammern, der Arbeitsagentur, die Anmeldezahlen der beruflichen Schulen und die Schulstatistik umfassen und einen Überblick über laufende und geplante Maßnahmen der Arbeitsagentur und des Landes Hamburg bieten. Gemeinsam könnten dann Politik und Sozialpartner über eine Verbesserung der Ausbildungssituation beraten. Und vor allem hätten die jungen Menschen, die auf Suche nach einem Ausbildungsplatz sind, eine bessere Übersicht über die Lage.

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