Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 09.12.2010

Armes Hamburg!

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Das Statistische Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein hat die Zahlen zu Sozialleistungen in den Hamburger Stadtteilen 2009 vorgelegt.
Danach leben 232.652 Menschen oder 13,1 Prozent in Hamburg ganz oder teilweise von staatlichen Sozialleistungen.
Jedes vierte Kind (28.174) unter sieben Jahren in der Hansestadt lebt zudem von Sozialleistungen. In Stadtteilen wie der Veddel, Rothenburgsort/Billbrook, Dulsberg, Wilhelmsburg und Billstedt ist es sogar jedes zweite.
Diese Zahlen beziehen sich auf das Jahresende 2009 und haben sich gegenüber 2008 kaum verändert.
Dazu erklärt Hamburgs DGB-Vorsitzender Uwe Grund: „Das in dieser reichen Stadt rund jeder achte Bürger auf staatliche Hilfen angewiesen ist, zeigt die soziale Schieflage in Hamburg. Dass gerade Kinder davon stark betroffen sind, macht wütend. Es müssen endlich Maßnahmen ergriffen werden, dass der Reichtum in dieser Stadt gerechter verteilt wird und sich die Schere zwischen Arm und Reich nicht weiter öffnet, sondern schließt.
Wer dazu noch öffentliche Einrichtungen, wie zum Beispiel die Bücherhallen, unter einen massiven Sparzwang stellt, weiter auf Studiengebühren besteht und Kita-Gebühren erhöht, verschlechtert auf diesem Wege zusätzlich die Bildungschancen von finanziell schwach gestellten Menschen, speziell Kindern und jungen Leuten.
Was ist das für eine bittere Realität im Europäischen Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung!"

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