Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 19.01.2010

Sprachlicher Tiefpunkt im Umgang mit Beschäftigten

Das einzig Gute sei, dass es noch unangenehm auffalle, kommentierte Hamburgs DGB-Vorsitzender Uwe Grund das Unwort des Jahres 2009 – „betriebsratsverseucht“. Er hoffe, dass die Beschäftigten bei den diesjährigen Betriebsratswahlen die passende Antwort geben und sich möglichst zahlreich an dieser wichtigsten Wahl der Arbeitswelt beteiligen.
„Betriebsratsverseucht“ reihe sich nach „Herdprämie“, Entlassungsproduktivität“ und „Ich-AG“ in die Unwörter ein, welche den sozialen Klimawandel ausdrücken. Frostig bis eiskalt sei inzwischen in weiten Teilen der Wirtschaft der Umgang mit den Beschäftigten und den Arbeitsuchenden. Die Jury aber spreche mit Recht von einem sprachlichen Tiefpunkt im Umgang mit Lohnabhängigen. Im übrigen habe schon der frühere Bundespräsident Johannes Rau gewarnt: „Unworte bereiten Untaten den Boden“.


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