Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 027 - 31.08.2011
Zum Arbeitsmarkt im August 2011 in Hamburg

Langzeitarbeitslosigkeit: Wo bleiben die Alternativen zu den Ein-Euro-Jobs?

Zu den Arbeitsmarktzahlen August 2011 erklärt Hamburgs DGB-Vorsitzender Uwe Grund: "Dass die Arbeitslosigkeit im August um 2,2 Prozent zurückgegangen ist, ist eine erfreuliche Entwicklung. Das Manko ist aber die Tatsache, dass die Zahl der Langzeitarbeitslosen weiter ansteigt. Diese Zunahme ist hauptsächlich der Maßnahmenkürzung im Bereich Ein-Euro-Jobs geschuldet.

Zwar trauert der DGB dem Instrument der Arbeitsgelegenheiten nicht nach, notwendig sind sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen. Wer aber keine Alternative schafft, darf sich nicht wundern wenn sich das in den Statistiken, noch schlimmer, bei den Menschen niederschlägt."

Alarmierend ist das kontinuierliche Anwachsen von arbeitslosen Schwerbehinderten. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist hier ein Anstieg um 21,8 Prozent zu verzeichnen. Auch auf diesem Feld wirken sich die Mittelkürzungen bei den Eingliederungsmaßnahmen für die Betroffenen dramatisch aus. Uwe Grund: "Die Verantwortung für die unsoziale Politik liegt hier bei der Bundesregierung. Wir fordern den Kahlschlag in der Arbeitsmarktpolitik sofort zu beenden."


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