Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 021 - 12.08.2011
Wirtschaftsbehörde und Gewerkschaften sondieren Gemeinsamkeiten

Energiewende meistern, Fachkräftenachwuchs fördern

In einem Gespräch, das zwischen dem Vorsitzenden des DGB-Bezirks Nord, Uwe Polkaehn, und dem Hamburger DGB-Vorsitzenden Uwe Grund mit dem Wirtschaftssenator der Stadt, Frank Horch, und dem Staatsrat der Behörde Andreas Rieckhof am Donnerstag, den 11. August stattgefunden hat, wurden vor allem Themenfelder erörtert, die eine Zusammenarbeit erforderlich machen.

Übereinstimmend stellten die Gesprächspartner fest, dass es auch für Norddeutschland eine große Herausforderung wird, die Energiewende erfolgreich zu gestalten. Im Vordergrund hätten dabei die Sicherheit der Energieversorgung und eine möglichst geringe zusätzliche Kostenbelastung der Wirtschaft, aber auch der privaten Haushalte zu stehen.

Einigkeit besteht in der gemeinsamen Überzeugung, dass ein verstärktes Augenmerk auf die Befriedigung der Fachkräftenachfrage gerichtet werden muss. Priorität haben dabei verstärkte Ausbildungsanstrengungen der Unternehmen und die rechtzeitige Analyse künftiger Angebotslücken, die durch gemeinsame Anstrengungen der Politik, der Wirtschaft und der Arbeitsagentur geschlossen werden müssen.

Berufsausbildung als Themenschwerpunkt

Die Vertreter des DGB kündigten an, dass sich Hamburgs Gewerkschaften in den nächsten Monaten wieder verstärkt um das Thema Qualität der Berufsausbildung in der Metropolregion befassen werden. Uwe Grund: „Die Zukunftschancen des Wirtschaftsstandortes Hamburg werden sich vor allem daran entscheiden, ob es ein ausreichend gut qualifiziertes Arbeitskräfteangebot geben wird. Das gilt nicht nur für Akademiker, sondern auch für Facharbeiter und viele Angestellte in wichtigen Dienstleistungsberufen.“

Der Präses der Wirtschaftsbehörde Frank Horch bekräftigte: „Ausbildung und Qualifizierung von Arbeitskräften sind die herausragenden Aufgaben für eine erfolgreiche Zusammenarbeit der Hamburger Wirtschaft mit den Gewerkschaften“.


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