Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 19 - 01.05.2014

1. Mai: Für die Würde der arbeitenden Menschen

Am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, versammelten sich in Hamburg über 7000 Menschen auf den DGB-Demonstrationen in Harburg, Bergedorf und am Lohmühlenpark in St. Georg. Sie forderten bessere Arbeitsbedingungen und ein soziales Europa.

„Wir sind eine kraftvolle Gemeinschaft, die ein gemeinsames Ziel verfolgt: die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen von Tausenden Beschäftigten“, sagte Katja Karger, Vorsitzende des DGB Hamburg in ihrer Rede am Besenbinderhof. „Wir demonstrieren heute für die Würde und die Rechte der arbeitenden Menschen. Denn sie werden angegriffen und mit Füßen getreten. In Deutschland, in Europa und weltweit. Unter dem Motto ´Gute Arbeit. Soziales Europa` fordern wir, dass die Menschen wieder in den Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit rücken“, so Karger.

Nach Jahren der Deregulierung machten sich Politik und Gesellschaft endlich auf den Weg zu mehr Gerechtigkeit, sagte Karger in ihrer Rede. Der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro sei ein riesiger Erfolg. Allerdings sei dies nur ein erster Schritt und es dürfe keine Ausnahmen geben. Der Mindestlohn müsse für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gelten, ungeachtet ihres Alters, ihrer Ausbildung oder der Dauer von Arbeitslosigkeit. Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften setzen sich darüber hinaus für eine Erhöhung des Mindestlohns noch vor 2018 ein.

"Die Gewerkschaften wollen, dass Europa nicht den Konzernen gehört, sondern den Bürgerinnen und Bürgern, den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Nationales Denken ist dabei out", so Dietmar Hexel, Mitglied des DGB-Vorstandes. Er diskutierte im Anschluss an Kargers Rede am Besenbinderhof mit Hamburger Betriebsräten über die Europäisierung des betrieblichen Alltags und die Mitbestimmung zwischen Brüssel und Hamburg.

Der DGB Hamburg beging den wichtigen Tag in der gewerkschaftlichen Tradition nicht nur mit der traditionellen 1. Mai-Demonstration. Die Vorsitzende lud auch zu einer bunten Kundgebung im und um den Besenbinderhof ein – dem Gewerkschaftshaus mit einer langen Geschichte.

Die Rede zum 1. Mai 2014 von Katja Karger, Vorsitzende des DGB Hamburg (Es gilt das gesprochene Wort.):


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