Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 18.08.2008

DGB: Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) hat sich bewährt

Am 18. August 2006, vor genau zwei Jahren, wurde das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz gegen den Widerstand der Arbeitgeber der Wirtschaftskammern beschlossen. Der DGB Hamburg zieht nun eine positive Bilanz. Dennoch muss darauf hingewiesen werden, dass Antidiskriminierung auch in Hamburg nicht selbstverständlich geworden ist. Die Befürchtungen, insbesondere der Hamburger Handelskammer, dass AGG behindere die Wirtschaft, schaffe mehr Bürokratie und lade zum massenhaften Missbrauch ein, hätten sich, so Hamburgs DGB-Vorsitzender Erhard Pumm, nicht bestätigt. Den Betroffenen, so Pumm, habe das Gesetz längst überfällige Rechte eingeräumt und in der Wirtschaft, und dies muss auch positiv hervorgehoben werden, sei die Sensibilität für Benachteiligungen gewachsen. Es sei dennoch nach wie vor ein Skandal, so Pumm, dass Frauen bis zu einem Viertel weniger als Männer verdienten. Ältere finden ebenso wie Behinderte nur schwer eine Arbeit. Lesben und Schwule würden noch immer diskriminiert und wagten es häufig nicht, sich zu ihrer sexuellen Orientierung zu bekennen. Der DGB Hamburg fordert den Senat und die Wirtschaftskammern auf, das Gesetz in der Wirtschaft und bei den Zielgruppen bekannt zu machen. Es gelte nun, eine regelrechte Antidiskriminierungskultur zu etablieren.
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