Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 19.09.2007

DGB will Wettbewerb um gute Arbeit

„Wir brauchen auch in Hamburg eine gesellschaftspolitische Debatte, mit welchen Standards der Arbeitsbedingungen wir den Industrie- und Dienstleistungsstandort unserer Stadt sichern können“, erklärte Hamburgs DGB-Vorsitzender Erhard Pumm am Mittwoch. Der berufliche Alltag sei geprägt von Zeitdruck, körperlich einseitiger Arbeit, emotionalen Belastungen und wenig Zukunftssicherheit. Der jetzt veröffentlichte bundesweite „DGB-Index Gute Arbeit 2007“ belege, dass nur 12 Prozent der Beschäftigten ihre Arbeitsbedingungen als gut bewerten, 34 Prozent als schlecht und 54 prozent als mittelmäßig. „Wer wenig verdient, hat auch die schlechtesten Arbeitsbedingungen.“
Die Ausweitung von prekären Jobs führt nach Pumms Worten faktisch in den Unternehmen zu Innovationsfaulheit. Umgekehrt stärke gute und qualifizierte Arbeit die Innovationsfähigkeit der Beschäftigten und festige die Innovationskraft der Unternehmen. „Deshalb
wollen wir auch in Hamburg einen Wettbewerb um gute Arbeit.“ In Zeiten von Prekarisierung, Hartz IV und „Hauptsache Arbeit“-Parolen setze der DGB-Index Gute Arbeit ein Zeichen. Dem Werbespruch für schlechte Arbeitsbedingungen „sozial ist, was Arbeit schafft“ stelle der DGB die Aussage entgegen „sozial ist, was gute Arbeit schafft“.

Nach oben
Suchbegriff eingeben
Datum eingrenzen
seit bis

Kontakt Pressestelle

Felix Hoffmann

Felix Hoffmann (Foto:Peter Bisping)

Pressearbeit

Felix Hoffmann

Tel: 040/2858-247
Fax: 040/2858-251
Mobil: 0175/72 22 415

Pressefotos Katja Karger

Katja Karger

Katja Karger (Foto: Peter Bisping)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Katja Karger

Katja Karger (Foto: Peter Bisping)