Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 08.05.2009

Primarschule ist ein Schritt in die richtige Richtung

Der Vorstand des DGB Hamburg hat sich jetzt erneut mit der Bildungspolitik in Hamburg auseinandergesetzt und sich auf folgende Position geeinigt: Die Schulreform des Senats muss sich an der besten Schule messen lassen – an der einen Schule für Alle. Das dreigliedrige Schulsystem war und ist nicht im Interesse der Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger. Die frühe Selektion nach der vierten Klasse befördert nicht die Bildung, die eine moderne Gesellschaft braucht, sondern sie bewirkt das Gegenteil. Sie errichtet Schranken, verteilt die Lernchancen ungleich und behindert die Entfaltung von Begabungen. Längst hat sich erwiesen, dass diejenigen Schulsysteme am erfolgreichsten arbeiten, in denen stärkere und schwächere Schüler möglichst lange gemeinsam unterrichtet werden. Längeres gemeinsames Lernen schwächt eben nicht die Starken, sondern stärkt die Starken und die Schwachen. Daher begrüßen der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften die geplante Primarschule mit ihren sechs Jahren des gemeinsamen Lernens als wichtigen Schritt in die richtige Richtung. Aber die Reform muss weiter gehen. Wir brauchen eine weiterführende Schule, die alle Kinder gemeinsam unterrichtet, keinen ausgrenzt und alle bestmöglich ausbildet.
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