Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 23 - 01.09.2016

Antikriegstag: Gespräche statt Waffen

Wir brauchen Diplomatie statt größerer Verteidigungsetats

Zum heutigen Antikriegstag hat Lutz Tillack (Geschäftsführer der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten, Region Hamburg-Elmshorn) vor einem „Kalten Krieg reloaded“ gewarnt. Auf einer Kundgebung heute auf dem Ohlsdorfer Friedhof sagte er: „Als Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter unterstützen wir alle Akteure in Regierungsverantwortung, die deeskalierend wirken. Wir wollen und brauchen - gerade in Osteuropa - Gespräche und Austausch, statt dass weiter Verteidigungsetats aufgebläht werden. Es darf nicht passieren, dass an Grenzen Osteuropas jetzt wieder mehr Waffen positioniert werden.“

Am Rande der Veranstaltung sagte Hamburgs DGB-Vorsitzende Katja Karger: „Es ist richtig, immer wieder den diplomatischen Weg zu gehen, wie es zum Beispiel Außenminister Frank-Walter Steinmeier tut. Egal, wie viele Versuche es braucht. Reden ist immer besser als schießen. Wir Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter sind  für Demokratie, Völkerverständigung und weltweiten Frieden. Viele Millionen Menschen sind weltweit Opfer von Kriegen, von politischer, ethnischer und religiöser Verfolgung. Ihre Würde zu schützen ist unsere Verpflichtung. Deswegen sagen wir laut und deutlich: Die Würde des Menschen ist unantastbar.“

 

Im Aufruf des DGB zum Antikriegstag heißt es:

Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften rufen am Antikriegstag 2016 auf, sich für die Achtung der Freiheit, für Demokratie und Gerechtigkeit einzusetzen. Gemeinsam stehen wir auf für

- ein Deutschland, das den europäischen Grundrechten verpflichtet und fest in der Europäischen Union verankert ist,

- ein Land, in dem alle ohne Angst verschieden sein und sicher leben können,

- eine Gesellschaft, in der Respekt und Würde sowie Gleichheit und Solidarität gelebt werden.

 

Der ganze Aufruf: http://hamburg.dgb.de/-/gzT

DGB Hamburg

Gedenkfeier zum Antikriegstag 2016 kka


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