Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 26 - 14.09.2016

Integration Geflüchteter durch Arbeit verbessern: Zur Weiterentwicklung der Hamburgischen Ansätze

Zur Weiterentwicklung der Hamburgischen Ansätze

Nach der heutigen Präsentation des Senats zum Stand der Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten und der Weiterentwicklung des Projekts W.I.R. sagt DGB Vorsitzende Katja Karger: „Die Gewerkschaften unterstützen das Anliegen des Senats, die Integrationskurse für alle Geflüchteten und Geduldete zu öffnen - unabhängig ihres Herkunftslandes. Ein Rechtsanspruch auf Teilnahme wäre ein richtiger Schritt zur Integration. Die Sprache ist das A und O für die Teilhabe an unserer Gesellschaft und in den Integrationskursen wird darüber hinaus Wissen über dieses Land vermittelt. Daran sollten alle teilhaben können, die länger bei uns bleiben."

 

Der zweite große Integrationsmotor sei selbstverständlich die Erwerbstätigkeit. Da entwickelt der Senat die bisherigen Ansätze und Projekte in einem positiven Sinne konsequent weiter und strukturiert die Zuständigkeiten. „Das ist ein wichtiger Schritt hin zur Normalität. Hamburg hält Wort und tut etwas für die Integration – das ist nicht zu unterschätzen. Wichtig ist, dass auch weiterhin die Angebote von Jobcenter und Arbeitsagentur für alle Arbeitssuchenden gelten, unabhängig davon, wo sie geboren sind.“

 

Ganz besonders begrüßt der DGB das Hamburgische Engagement, das über die Berliner Rahmenbedingungen hinaus weist. Dazu gehört die spezielle Förderung für Geflüchtete aus Afghanistan, die häufig eine individuell hohe Bleibeperspektive haben, oder das Ziel, die Ausbildungshilfe auch für diejenigen jungen Flüchtlinge zu ermöglichen, die bisher davon ausgeschlossen werden.

 

Gerade im Bereich der Dualen Ausbildung wird der DGB die Anstrengungen des Senats, der Arbeitsverwaltung und der Kammern unterstützen, um Geflüchtete in Ausbildung und Qualifizierung zu bringen. Die Möglichkeiten, die das Integrationsgesetz in diesem Bereich geschaffen hat, müssen für die Betriebe und die Menschen genutzt werden. Eine gute betriebliche Ausbildung mit anschließender Beschäftigung bietet endlich den notwendigen sicheren Rahmen, um Perspektiven zu schaffen und Integration zu ermöglichen.

FHH

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