Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 0214 - 08.01.2014

DGB und SoVD: Gemeinsam für ein soziales Hamburg

Sozialverband (SoVD) und Gewerkschaftsbund (DGB) in Hamburg wollen 2014 eng kooperieren, wenn es um Fragen der sozialen Gerechtigkeit oder der Altersarmut in der Hansestadt geht. Das haben Klaus Wicher, 1. Landesvorsitzender des Sozialverbandes Deutschland e. V., und Katja Karger, Vorsitzende des DGB Hamburg, bei ihrem ersten Zusammentreffen am Dienstag beschlossen.

Katja Karger: „Als mitgliedsstarke Verbände werden wir offensiv für unsere Vision von einer sozialen Stadt für alle eintreten und die Senatspolitik kritisch begleiten. Denn wir sind uns einig: Die soziale Spaltung Hamburgs muss gestoppt werden. Wir wollen keine Stadt für die obersten 10 Prozent. Niedriglöhne, prekäre Arbeitsverhältnisse und Altersarmut müssen zurückgedrängt werden.“

Klaus Wicher: „300.000 Menschen leben in Hamburg in Armut, gleichzeitig steigt der Reichtum der  Wenigen. Wir erleben die Verdrängung einkommensschwacher Mieter aus citynahen Gebieten. Parallel werden andere Quartiere zu wenig unterstützt, drohen abgeschottet zu werden. Wir brauchen in Hamburg aber den sozialen Zusammenhalt und kein weiteres Auseinanderdriften zwischen Arm und Reich.“

Speziell dem Problem der steigenden Altersarmut in Hamburg wollen sich Wicher und Karger annehmen. „Neben einer anderen Rentenpolitik im Bund brauchen wir auch umfangreiche Maßnahmen des Senats“, so Wicher. Karger: „Um Betroffene zu unterstützen, müssen zum Beispiel soziale Einrichtungen finanziell besser und langfristiger ausgestattet werden. Keine darf mehr von Schließung bedroht werden.“


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