Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 30.04.2010

Die Gewerkschaften am 1. Mai: Wir gehen vor!

Der Tag der Arbeit 2010 finde in einer Zeit statt, in der das globale Finanzcasino Parties veranstalte, aber die Europapolitik Krisengipfel, stellt Hamburgs DGB-Vorsitzender Uwe Grund fest. Die Warnung, dass nach der Krise vor der Krise ist, habe sich viel zu schnell bewahrheitet. Die Wurzel des Übels sei die Ungerechtigkeit. „Unverschämter Reichtum in wenigen Händen bedingt nicht nur Armut und Elend, er verursacht auch die Finanzkrisen, welche Staaten in die Schuldenfalle treiben und die Politik zum Sozialabbau drängen.“ Diese Zusammenhänge seien auch in Hamburg spürbar und sichtbar. Ohne soziale Bewegung, ohne massive Proteste und öffentlichen Druck würden die Weichen offenbar nicht umgestellt, sagt Grund. Der DGB Hamburg ruft am 1. Mai unter dem Motto „Wir gehen vor! Gute Arbeit. Gerechte Löhne. Starker Sozialstaat“ um 11 Uhr zu einer Demonstration auf, die am Besenbinderhof startet. Ab 13 Uhr findet in Barmbek am Museum der Arbeit eine Kundgebung statt. Es sprechen Uwe Grund und die Gesamtbetriebsratsvorsitzende der Asklepioskliniken, Katharina Ries-Heidtke. In Hamburg-Harburg beginnt die Demonstration um 9.45 Uhr Demonstration am Sand.Auf der Kundgebung um 11.00 Uhr, Kulturzentrum Rieckhof, hält der Schauspieler Rolf Becker die Maiansprache. Im Rahmenprogramm treten u.a. Gunter Gabriel und ein HSV-Überraschungsgast auf. Die Demonstration in Hamburg Bergedorf startet um 10 Uhr ab Lohbrügger Marktplatz. Hauptredner der Kundgebung um 11Uhr, Rathauspark, ist Jobst Fiedler, Sprecher der Schulreform-Initiative "Chancen für alle". Hamburgs DGB-Chef Uwe Grund geht von einem störungsfreien Verlauf der traditionellen Maiveranstaltungen aus: „Die DGB-Kundgebungen werden kraftvoll aber friedlich verlaufen. Randalierer sind auf unseren Demos nicht willkommen, Ausschreitungen werden nicht toleriert.“
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