Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 31.05.2005

Mai 2005: 160 542 Hamburgerinnen suchen Arbeit Arbeitslosenquote: 11,7 Prozent

Stärkerer Einsatz für junge Arbeitslose erforderlich!

Die Zahl der Arbeitslosen in Hamburg stieg im Vergleich zum Vormonat erneut um 2771 auf 101 794 im Mai 05. Verglichen mit dem Vorjahresmonat entspricht das einer Zunahme um 21,2 Prozent.
„Dadurch, dass ehemalige erwerbsfähige Sozialhilfeempfänger zunehmend in die Statistik einbezogen werden, erkennt man die Dimension der tatsächlichen Arbeitslosigkeit in Hamburg immer deutlicher“ sagt Erhard Pumm. „Besonders betroffen sind Frauen, die Jüngeren unter 25 Jahren, die Älteren und die Ausländer. Gerade für die Jugendlichen muss mehr getan werden, um sie in den Arbeitsmarkt zu integrieren und um ihnen eine Perspektive zu bieten.“
Dabei helfe es nicht, etwa jugendliche ALG II-Empfänger ohne Ausbildung in irgendwelche Jobs zu schieben, die ihnen den Weg zur qualifizierten Beschäftigung erschweren. Sie benötigten eine besondere Förderung durch die Arge, so Hamburgs DGB-Vorsitzender.
Die frischen Hamburger Schulabgänger, die eine Lehrstelle suchen, sehen sich zudem einem geringeren Angebot gegenüber: Erneut ging die Zahl der gemeldeten Berufsausbildungsstellen zurück (um 2,8 Prozent verglichen mit dem Vorjahr).
Erhard Pumm: „Hier sind der Hamburger Senat gemeinsam mit der Wirtschaft im Rahmen ihres Ausbildungskonsens‘ gefordert, die Bemühungen um Ausbildung zu verstärken, zumal gerade im Stadtstaat Hamburg etwa ein Drittel der Lehrstellen mit Bewerbern aus dem Umland besetzt werden.“


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