Deutscher Gewerkschaftsbund

13.04.2012

Newsletter April

DGB Hamburg

Liebe Kolleginnen, Kollegen und Interessierte,

das ist eine gute Nachricht: SPD, GAL und die Linke wollen ein Mindestlohngesetz für Hamburg. Das bedeutet, dass Beschäftigte in öffentlichen Unternehmen oder bei Firmen mit öffentlichen Aufträgen in Zukunft nicht weniger als 8,50 Euro pro Stunde verdienen. Doch eine Regelung im Bund ersetzt das natürlich noch nicht. Wann handelt schwarz-gelb endlich?!

***Was war***

Manche Betriebe in Hamburg sind nicht ausbildungsreif! Das hat unser Ausbildungsreport ergeben, den wir im März erstmals für Hamburg herausgegeben haben. Besonders oft leiden müssen Azubis im Hotel- und Gaststättengewerbe. Dort werden die Auszubildenden viel zu oft als billige Arbeitskräfte missbraucht. Aber es gibt auch gute Nachrichten: Insgesamt sind knapp drei Viertel aller Azubis mit ihrer Ausbildung zufrieden. Der Report und eine ausführlichere Zusammenfassung: https://hamburg.dgb.de/presse/++co++7ab67bae-848d-11e1-5150-00188b4dc422/@@index.html

Eine aufrüttelnde Rede hat Uwe Grund bei der Kundgebung von „Hamburg steht auf. Laut gegen Nazis“ gehalten. Wir haben sie zum Nachlesen auf unsere Homepage gestellt:
http://hamburg.dgb.de/presse/++co++d714cf52-780f-11e1-45c7-00188b4dc422^


***Was ist***

Gleich zwei Ausstellungen im Gewerkschaftshaus beschäftigen sich derzeit mit dem Thema Rechtsextremismus. Im Foyer wird auf Schautafeln den 150 Opfern rechtsextremer Gewalt der letzten Jahre in Deutschland gedacht und die Gewalttaten und Morde an ihnen dokumentiert. Auf Ebene 4 sind Holzdrucke von Barbara Beutner zur Erinnerung an die Opfer rechtsradikaler Gewalt zu sehen. Ein Besuch lohnt sich.

Wir haben ein neues Modell für generationenübergreifende Seniorenpolitik im DGB Hamburg auf den Weg gebracht. Näheres dazu gibt es in einem Flyer, den wir auf unseren Seniorenseiten bereitgestellt haben.
https://hamburg.dgb.de/ueber-uns/dgb-senioren/aktuelles


***Was wird***

"Gute Arbeit für Europa - Gerechte Löhne, Soziale Sicherheit" lautet das Motto des diesjährigen 1. Mai. Die zentrale Demonstration in Hamburg startet um 11 Uhr auf dem Spielbudenplatz und führt zum Fischmarkt. Es spricht unter anderem auch Berthold Huber, Erster Vorsitzender der IG Metall. Auch in Bergedorf und Harburg gibt es Kundgebungen. In Harburg wird Bürgermeister Olaf Scholz eine Ansprache halten, in Bergedorf steht Frank Teichmüller auf dem Podium. Das ganze Programm:
http://hamburg.dgb.de/themen/++co++b5902cc4-83cb-11e1-7cbe-00188b4dc422

„Notwehr“ heißt die szenische Lesung, die wir zusammen mit der Vers- und Kaderschmiede im Polittbüro vom 26. bis 28. April (jeweis 20 Uhr) präsentieren. Es basiert auf der Erzählung „Cherryman jagt Mr. White“ von Jakob Arjouni und läuft unter dem Motto „Aufstehen gegen Neonazis“. Mit dabei sind: Denis Moschitto, Hilke Rusch, Matthias Scheuring, Tillbert Strahl-Schäfer und Fahri Yardim. Karten für 15 Euro (ermäßigt 10) gibt es bei der Büchergilde und unter der Telefonnummer 040 280 55 467 und an der Abendkasse.

Um die Arbeitsmigration westafrikanischer Frauen geht es bei einer Veranstaltung unserer Abteilung MigrAr am 23.4. um 18 Uhr im Dorothee-Sölle-Haus in Altona. Nähere Infos dazu gibt es bei den Terminen auf unserer Internetseite.
https://hamburg.dgb.de/termine?month_search=1&month=4&year=2012

 

***Was zum Schluss***

Im Museum der Arbeit wird am 28. April die Ausstellung „ABC der Arbeit
Vielfalt - Leben – Innovation“
wiedereröffnet. Auf 400 qm werden unterschiedlichste Aspekte der Geschichte der Arbeit in Hamburg seit der Industrialisierung aufgegriffen und anhand von Arbeitsprodukten, Kleidung, Werkzeugen, Maschinen, mündlichen und schriftlichen Erinnerungen und Fotografien vermittelt. Sicher sehenswert!


Der nächste Newsletter erscheint Anfang Mai.

Bis dahin verbleibt mit besten Grüßen

Das Team vom DGB Hamburg


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