Deutscher Gewerkschaftsbund

10.04.2014

Newsletter April 2014

 

Liebe Kolleginnen, Kollegen und Interessierte,

alles neu macht der Mai – auch beim DGB Hamburg! Katja Karger und der Vorstand beschreiten bei der Gestaltung des 1. Mai einen neuen Weg und verbinden traditionelle Formen mit modernen Formaten. Nach der Demonstration am Tag der Arbeit möchten wir Mitglieder, politisch Engagierte und Interessierte am Besenbinderhof zur bunten Kundgebung treffen, sie zum Nachdenken und Diskutieren anregen und mit ihnen feiern! Wir freuen uns, euch dort zu treffen!

 

***Was wird***

 

1. Mai in Hamburg: Bunte Kundgebung am Besenbinderhof
11 bis 12 Uhr: 1. Mai Demonstration „Gute Arbeit. Soziales Europa“. Der Demonstrationszug startet am Lohmühlenpark/Lange Reihe, die Route verläuft über die Lange Reihe, Kirchenallee, Steintorplatz, Brockestraße, Kurt-Schumacher-Allee und endet am Besenbinderhof. Dort hält Katja Karger, die neue Vorsitzende des DGB Hamburg, eine kurze programmatische Rede vom Balkon des Gewerkschaftshauses.
12 bis 16 Uhr: Kundgebung „Arbeiten in Europa“ im Gewerkschaftshaus am Besenbinderhof
Das Mai-Fest bietet Diskussionen, Filme, Ausstellungen, Musik, Aktionen und Angebote, die parallel in verschiedenen Räumen rund um den Besenbinderhof 60 stattfinden. Programm: http://hamburg.dgb.de/themen/++co++abf4366e-b039-11e3-a752-52540023ef1a

 

1. Mai in Harburg
10 Uhr Demonstration Am Sand/Harburger Marktplatz mit der Samba-Gruppe "Baianada" und 11 Uhr Kundgebung im Kulturzentrum Rieckhof mit Detlef Baade, Vorsitzender des DGB Harburg und einem nedderdütschen Beitrag von Horst Voßberg. Die Mai-Ansprache hält Wolfgang Rose, ver.di - Landesbezirksleiter a. D. und das "TomBailey-Duo" spielt Musik.

 

1. Mai in Bergedorf
10 Uhr  Demonstration ab Lohbrügger Marktplatz, 11 Uhr Kundgebung Rathauspark mit: einem Grußwort des Bezirksamtes, Ernst Heilmann, Vorsitzender DGB Bergedorf und André Grundmann, IG BAU Hamburg und der Sambawelle Bergedorf.

 

Europawahl. Jede Stimme zählt! Den Rechten die rote Karte zeigen.
Europa wird immer wichtiger. Rund 80 Prozent der in Deutschland geltenden Gesetze gehen auf Europarecht zurück. Entscheidungen auf europäischer Ebene bestimmen wesentlich über Lebens- und Arbeitsbedingungen in Europa. Zum Beispiel beim Arbeits- und Gesundheitsschutz, der Mitbestimmung, dem Datenschutz oder bei der Gleichstellung und Antidiskriminierung. Die Herausforderungen, vor denen wir in politischen, gesellschaftlichen und sozialen Fragen stehen, lassen sich längst nicht mehr allein im nationalen Kontext lösen. Der DGB ist Mitglied im Europäischen Gewerkschaftsbund (EGB) und setzt sich zusammen mit den anderen europäischen Mitgliedsgewerkschaften für ein soziales und gerechtes Europa ein. Mehr zum Thema: http://www.dgb.de/extra/europawahl

 

Europawahl 2014:Podiumsdiskussion mit Spitzenkandidaten aller Parteien
Am Donnerstag, 24. April 2014, Beginn: 17 Uhr, Gewerkschaftshaus, Besenbinderhof 60,  Raum „Marseille“. Unter dem Motto „Für ein Europa mit Zukunft - Sozial, gerecht, demokratisch?“ diskutieren: Knut Fleckenstein (SPD), Dr. Roland Heintze  (CDU), Filiz Demirel (Grüne), Dr. Najib Karim  (FDP), Martin Dolzer (Die Linke), Julia Reda (Piratenpartei). Grußwort: Katja Karger (DGB Hamburg). Moderation: Elvisa Kantarević (Arbeit und Leben Hamburg) und Emilija Mitrović (Beratungsstelle MigrAr, DGB Hamburg). Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung wird organisiert von der Beratungsstelle Migration von Arbeit und Leben Hamburg sowie dem DGB Hamburg. Anmeldungen: alev.guerbalkan@hamburg.arbeitundleben.de oder Telefon 040 284016-70

 

***Was ist***

 

Kein Freihandel ohne soziale Rechte!
Mehr Transparenz, die Sicherung von Sozial- und Umweltstandards sowie von Arbeitnehmerrechten und keine undurchsichtige Schiedsgerichtsbarkeit zum Schutz von Investoren: Das sind die wichtigsten Forderungen des DGB zum Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA, der "Transatlantic Trade and Investment Partnership" (TTIP). Mehr dazu: www.dgb.de/-/z6u

 

Transatlantische Erwartungen an TTIP: Wohlstandswachstum oder Risiko für Arbeit und Umwelt?
Das Julius-Leber-Forum der Friedrich-Ebert-Stiftung und das Amerikazentrum Hamburg laden herzlich ein zur Diskussion über das transatlantische Handels- und Investitionsabkommen (TTIP): Montag, 12. Mai 2014, 19 Uhr im Amerikazentrum Hamburg, Am Sandtorkai 48 (HafenCity). Mit: Niels Annen (Außenpolitischer Sprecher der SPD im Deutschen Bundestag), Prof. Dan Hamilton (Direktor des “Center for Transatlantic Relations” der Johns Hopkins University, USA) und Katja Karger (DGB-Vorsitzende in Hamburg). Moderatorin: Pia Bungarten, Leiterin des FES-Büros Washington, DC. Mit den 2013 aufgenommenen Verhandlungen zu TTIP zwischen der EU und den USA hat sich die Debatte um die Bedingungen, Chancen und Risiken von Freihandel und Globalisierung auf beiden Seiten des Atlantiks intensiviert. Wer verhandelt bei TTIP eigentlich über wessen Interessen? Verbinden sich mit TTIP berechtigte Hoffnungen für das Wirtschafts- und Beschäftigungswachstum? Welche Sorgen um die Respektierung von Umweltstandards und Arbeitnehmerrechten gibt es? Wie können wir auf die Verhandlungsparteien einwirken, um Nachteile für die betroffenen Menschen zu vermeiden? Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt.

 

Berufsschultour der DGB-Jugend Hamburg – Gemeinsam gewinnen!
Seit 2006 bietet die DGB-Jugend Hamburg den Projekttag Demokratie und Mitbestimmung an Berufsschulen an. Der Eintritt in die Ausbildung bedeutet für Jugendliche den ersten Schritt ins Arbeitsleben. Dieser Projekttag vermittelt Auszubildenden die Fähigkeit und die Motivation, Möglichkeiten zur Mitbestimmung und zur Interessenvertretung wahrzunehmen. In sechs Schulstunden gibt es wichtiges Basiswissen über die Schutzrechte für Arbeitnehmende und Auszubildende sowie zu Mitwirkungsmöglichkeiten in der Ausbildung.  Allein von März bis April 2014 wurden über 30 Projekttage an der G16 in Farmsen, der G2 an der Bundesstraße, der G1 an der Angerstraße und der G17 an der Dratelnstraße durchgeführt.
Die Berufsschultour wird zweimal im Jahr, einmal im Frühjahr und einmal im Herbst, gemeinsam von der DGB-Jugend Hamburg mit den Jugendsekretären und -sekretärinnen der Mitgliedsgewerkschaften geplant und umgesetzt. Weitere Informationen und Kontakt über christian.kroencke@dgb.de

 

Arbeitsmarktzahlen: Spitzenpersonal auf dem Silbertablett?
DGB Hamburg konstatiert überzogene Erwartungen der Arbeitgeber: Zwar ist im März die Zahl der Erwerbslosen in Hamburg im Vergleich zum Februar dieses Jahres leicht gesunken, dennoch ist sie im Vergleich zum Vorjahr um 5,5 Prozent gestiegen. 75.828 Hamburger suchen dringend eine Arbeit, darunter sind 36.770 gut ausgebildete Fachkräfte. Gleichzeit meldet die Hamburger Agentur für Arbeit im März einen Anstieg offener Stellen im Vergleich zum Vormonat: Fast 13.000 Jobs lassen die Unternehmen zurzeit unbesetzt – und dies bei steigendem Wirtschaftswachstum. Mehr dazu: http://hamburg.dgb.de/presse/++co++4b7f62e6-b97f-11e3-a5f5-52540023ef1a

 

Mindestlohn eine DGB-Forderung wird endlich umgesetzt!
Der Mindestlohn wird die Lebens- und Arbeitsbedingungen verbessern – auch in Hamburg. Die geplanten Ausnahmen für junge Menschen und Langzeitarbeitslose lehnt der DGB allerdings ab. Der Mindestlohn muss ohne Wenn und Aber für alle Beschäftigten gelten. In einem Papier legt der DGB seine Argumente für einen gesetzlichen Mindestlohn vor. Mehr dazu: http://www.dgb.de/themen/++co++b1ddf3e2-a3bb-11e3-936b-52540023ef1a

 

***Was war***

 

Equal Pay Day mit Katja Karger: Hamburgs Frauen haben „Recht auf mehr!“
Wer will schon 78 Euro verdienen, wenn andere für die gleiche Arbeit 100 Euro bekommen? Mit 22 Prozent Gehaltsunterschied zwischen Frauen und Männern gehört Deutschland zu den EU-Staaten, in denen die Entgeltdifferenz besonders hoch ist. Diese Benachteiligung über den Gehaltsscheck ist auch in Hamburg ein Problem. Am Jungfernstieg setzte der DGB Hamburg zusammen mit dem SoVD-Landesverband Hamburg die Entgeltlücke am 21. März, dem Equal Pay Day, in Szene und forderte Maßnahmen, um endlich gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit zu erreichen. Fotos: http://hamburg.dgb.de/themen/++co++b4ce492a-b0fa-11e3-908a-52540023ef1a
Pressemitteilung: http://hamburg.dgb.de/presse/++co++bb32098a-ae7c-11e3-8117-52540023ef1a

 

Girls Day beim DGB Hamburg
Zum ersten Mal besuchten 12 Mädchen im Alter von 11 bis 15 Jahren aus verschiedenen Hamburger Schulen das Hamburger Gewerkschaftshaus. Petra Heese, zuständig u. a. für Frauenpolitik, führte die Mädchen bei einer Rallye über alle Etagen des Gewerkschaftshauses. Die Mädchen haben dabei erfolgreich technische und naturwissenschaftliche Fragen beantwortet. Lösungswörter waren die Berufe Schornsteinfegerin und Mechatronikerin – eine echte Alternative zu der sonst üblichen Berufswahl.

 

***Was zum Schluss***

 

IM GESPRÄCH:
Ursachen von Flucht und Migration und die Europäische Politik
Eine Diskussionsrunde am Dienstag, 15. April, um 17 Uhr im KLUB am Besenbinderhof, Besenbinderhof 62 mit Fanny Dethloff (Beauftragte für Migrations-, Asyl- und Menschenrechtsfragen der Nordkirche), Wolfgang Schmidt (Staatsrat und Bevollmächtigter Hamburgs beim Bund, der Europäischen Union und für auswärtige Angelegenheiten), moderiert von Katja Karger. Im Fokus stehen die Ursachen für Flucht und Migration, die Missverständnisse und Vorurteile, die darüber häufig bestehen und unsere eigene Verantwortung – sei es über die 1-Cent-Paprika, das exportierte europäische Billigobst oder die Arbeitsausbeutung. Darüber hinaus werden Ideen diskutiert, wie die europäische Asylpolitik künftig gestaltet werden sollte. Denn in sechs Wochen sind Europawahlen – und deren Ausgang wird die europäische Asylpolitik maßgeblich bestimmen.

 

Der nächste Newsletter erscheint Mitte Mai.
Weitere Informationen und Termine des DGB Hamburg: www.hamburg.dgb.de

 

Bis dahin verbleibt mit besten Grüßen

Das Team vom DGB Hamburg

 

Impressum

DGB-Hamburg

Besenbinderhof 60

20097 Hamburg

 

V.i.S.d.P.: Katja Karger

eMail: hamburg@dgb.de

 

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