Deutscher Gewerkschaftsbund

03.12.2013

Newsletter Dezember 2013

DGB Hamburg

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Liebe Kolleginnen und Kollegen und Interessierte,

der Mindestlohn kommt, der lange Kampf dafür hat sich gelohnt! Das ist eine der guten Nachrichten nach Vorstellung des Koalitionsvertrages. Nun aber kommt es beim Gesetzgebungsverfahren darauf an, wie die auf Papier geschriebenen Absichten umgesetzt werden. Wir Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter werden diesen Prozess sehr aufmerksam begleiten.


***Was wird***

Die rassistisch motivierten Verbrechen des NSU mit vermutlich zehn Morden und mehreren Bombenanschlägen offenbaren eine neue Dimension rechtsextremer Gewalt. Doch dies ist kein Einzelfall. Seit 1949 haben Rechtsextremisten immer wieder Terrorgruppen gebildet, die nach ähnlichem Muster agierten: konspirative Kleinstzellen, Raubüberfälle zur Geld- und Waffenbeschaffung, Anschläge gegen Migranten, politische Gegner und gesellschaftliche Einrichtungen. Über die Geschichte und Gegenwart rechter Gewalt in Deutschland berichtet der Autor und Journalist Andreas Speit auf Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung und unseres Kulturvereins Be60 am 2.12. um 19 Uhr im Bildungszentrum im Gewerkschaftshaus.

In die neuen Räumlichkeiten der DGB-Jugend im Gewerkschaftshaus, das Stütt und Stöön, zieht immer mehr Leben ein. Inzwischen gibt es dort auch in loser Folge Filmabende, zu denen Interessierte herzlich eingeladen sind. Das nächste Mal am 5.12.. Dann wird Michael Moores "Kapitalismus - eine Liebesgeschichte" gezeigt. Start ist um 19 Uhr.


***Was ist***

Einen guten Austausch hatten wir im Anschluss an die letzten Vorstandssitzung mit dem Freundeskreis des Museum der Arbeit. In Zukunft wollen wir enger mit den Barmbekern kooperieren. Hier der Hinweis auf die laufende, sehenswerte Ausstellung "Wanderarbeiter. Fotografien einer neuen Arbeiterklasse". Begleitet wird sie durch eine sehr interessante Vortragsreihe. Am 9.12. um 19 Uhr geht es zum Beispiel um osteuropäische Wanderarbeiter in Hamburg. Einzelheiten zu den Vorträgen gibt es auf der Homepage des Museums: http://tinyurl.com/pv5j8n5

Eine Verkehrsallianz für den Norden haben DGB Nord und UVNord gefordert. Die Pressemeldung dazu: http://nord.dgb.de/-/Fq1 . Bleibt zu hoffen, dass die nördlichen Bundesländer von den großen Investitionen, die die Koalition in ihrem Vertrag angekündigt hat, auch profitieren.


***Was war***

Auch das Thema "Energiewende" nimmt viel Platz im Koalitionsvertrag ein. In einem "Wilhelmsburger Appell" hatten Politiker und Gewerkschafter aus dem Norden im Vorfeld darauf gedrängt, den "weiteren Ausbau der Windenergie an Land und in Nord- und Ostsee" als "einen zentralen Baustein der Energiewende" weiter voranzubringen. Uwe Polkaehn ist sicher, dass dadurch viele Arbeitsplätze geschaffen werden können. Diese müssten aber dem Leitbild der "Guten Arbeit" entsprechen. Der Appell im Wortlaut: http://hamburg.dgb.de/-/Fdr

In Hamburg gibt es nach langer Zeit endlich wieder einen neuen Schulentwicklungsplan für berufsbildende Schulen, an dem auch die Gewerkschaften mitgearbeitet haben. Katja Karger war bei der Vorstellung auf der Landespressekonferenz dabei. Was sie und andere gesagt haben, kann in der Pressemitteilung der Behörde nachgelesen werden: http://tinyurl.com/nzod98l


***Was zum Schluss***

Ende dieses Monats hört Uwe Grund auch als Geschäftsführer beim DGB Hamburg auf. Im Moment ist er ja noch "Vorsitzender in Abwicklung", wie er sich selbst schon bezeichnet hat. In den kommenden Wochen wird es sicher einige Möglichkeiten geben, um ihm auf dem einen oder anderen Wege "Tschüss" zu sagen. Wir sagen auch an dieser Stelle schon einmal: Vielen Dank für alles, was Du für die Gewerkschaftsbewegung in Hamburg getan hast! Ein Portrait von Uwe findet sich in der aktuellen Dezember-Ausgabe von Hinz und Kunzt.


Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern eine schöne Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start in das neue Jahr. Möge es aus Gewerkschaftssicht auch ein erfolgreiches werden!


Der nächste Newsletter wird dann Anfang Januar erscheinen.

 

Bis dahin verbleibt mit besten Grüßen

 

Das Team vom DGB Hamburg


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