Deutscher Gewerkschaftsbund

04.02.2016

Newsletter Februar 2016

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Liebe Kolleginnen, Kollegen und Interessierte,

Die Jubelschreie aus dem Curio-Haus waren bis zu uns am Besenbinderhof zu hören: 280.000 Mitglieder sollte die dort ansässige GEW Hamburg nach unseren Berechnungen in dieser Stadt haben – so hatten wir im letzten Newsletter gemeldet und das fanden die Kolleg/innen aus der Rothenbaumchaussee natürlich nicht so schlecht. Okay, die Zahl stimmt nicht ganz. Das waren natürlich die Mitglieder im Bund. Was aber stimmt, ist der positive Trend innerhalb des DGB. „Jeden Tag treten fast 1.000 Beschäftigte einer Gewerkschaft bei“, so der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann. Es seien zwar insgesamt rund 9340 Mitglieder weniger als im Jahr zuvor. „Dem Rückgang der Gesamtmitgliederzahl steht aber die Zunahme von Mitgliedern in Beschäftigung gegenüber“.

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Was wird
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Wie ist es um die Qualität der Ausbildung in Hamburgs Betrieben bestellt? Wie häufig sind Überstunden? Wie oft müssen ausbildungsfremde Tätigkeiten übernommen werden? Wie steht es um die Betreuung durch Ausbilder/innen? Kurz: Wie verantwortlich gehen die Unternehmen mit ihren zukünftigen Fachkräften um? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Ausbildungsreports 2016 unserer DGB Jugend in Hamburg, für den 3.400 Auszubildende schriftlich befragt worden sind. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Qualität der Betriebspraktika als Grundlage für eine Berufsorientierung während der Schulzeit. Auch hier zeigen die Ergebnisse deutlich Handlungsbedarf. Am 8. Februar präsentieren wir den Report der Öffentlichkeit. Alle Infos dazu dann auch auf unserer Homepage.

Unsere vierte Veranstaltung der Reihe „Flucht und Asyl: Eine Praxishilfe für Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter“ steht unter dem Titel „Arbeit und Bildung für Flüchtlinge – welche Möglichkeiten gibt es?“ Referent/innen sind Franziska Voges von „Chancen am FLUCHTort Hamburg“, sowie Michael Gwosdz von der Zentralen Anlaufstelle Anerkennung beim Diakonischen Werk. Die Veranstaltung findet statt am Dienstag, den 16. Februar ab 17 Uhr im KLUB. Weitere Infos unter diesem Link.

Zu einem besonderen Filmabend laden wir am Donnerstag, den 18. Februar um 19 Uhr in den Raum St. Georg auf Ebene 9 des Gewerkschaftshauses ein. Gezeigt wird "Willkommen auf Deutsch". „Anhand zweier Gemeinden im Landkreis Harburg, die stellvertretend für 82 Millionen Deutsche stehen, beschreibt der Dokumentarfilm die kleinen und großen Konflikte, die bei der Unterbringung und Betreuung von Asylbewerbern aufbrechen. Hauke Wendler, einer der beiden Filmemacher, wird an diesem Abend für eine sicher spannende Diskussion bereitstehen. Infos zum Film gibt es hier.

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Was ist
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Alle Informationen zu unseren Veranstaltungen und Aktionen zum Thema „Flüchtlinge“ und speziell der Arbeitsintegration haben wir jetzt noch einmal übersichtlich in einem Dossier auf unserer Homepage zusammengestellt. Hier findet man Rückblicke zu Seminaren, Pressemitteilungen, Links und Adressen übersichtlich zusammengestellt. Schaut rein und zwar unter diesem Link.

Katja Karger war zu Gast in der Sendung „Nachgefragt“ bei Hamburg1 und hat sich von Herbert Schalthoff zu den gewerkschaftlichen Themen dieses Jahres befragen lassen. Das Video gibt es hier.

Sehr aktiv ist auch unser Kulturverein in das neue Jahr gestartet. Zu den vielen Veranstaltungen gehört ein ganz besonderer Termin am 5. Februar um 19 Uhr im KLUB. Dann präsentieren vier Gewerkschafter ihre Künste an der Gitarre. Versprochen wird ein Konzert mit Rock über Soul und Blues bis Flamenco und Pingo-Songs. Auch eine Session könnte sich anschließen. Wir sind sehr gespannt, was Horst Hopmann, Jan Eulen, Ingo Schlüter und Peter Hlvaty an den Saiten zu bieten haben. Die Einladung findet sich hier. Die Internetseite des Kulturvereins mit allen Veranstaltungen ist hier zu erreichen.

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Was war
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Der Januar stand ganz im Zeichen der vielen Neujahrsempfänge. Unsere Senioren verzeichneten wie üblich ein „volles Haus“. Ein Bericht - samt der spannenden Rede von Knut Fleckenstein als mp3 zum Anhören - gibt es hier. In Harburg ging es von der Gästeanzahl zwar etwas beschaulicher zu, aber nicht weniger politisch. Ein Artikel zum Empfang befindet sich im „Neuen Ruf“.

Zwei Veranstaltungen zum Thema Flüchtlinge im Januar haben wir auf Video aufgezeichnet und mitsamt der gezeigten Präsentationen ins Netz gestellt. Wer sich also zum Beispiel über die Angebote von W.I.R. oder das Forum Flüchtlingshilfe informieren möchte, klickt hier. Um Basisinfos für Geflüchtete und Helfer/innen ging es an einem anderen Abend, an dem Henning Hansen vom DGB Rechtsschutz über Themen wie Mindestlohn, Urlaubsansprüche, Praktika oder Versicherungspflicht informiert hat. Zu den Infos und dem Video geht es hier.

Arbeiterfussball in Hamburg zwischen 1913 bis 1933 war das Thema einer Veranstaltung unseres Kulturvereins am 1. Februar. Wer sie verpasst hat, kann immerhin noch bis zum 7. Februar die Ausstellung „Hamburger Fußball im Nationalsozialismus“ in der Rathausdiele des Hamburger Rathauses besuchen. Alle Infos dazu gibt es hier.

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Was machen die anderen
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*DGB Nord: Umfrage: Lohnsteuer im Norden auf Rekordniveau

*ver.di: Stage Musicals - Arbeitsplatzabbau auch in Hamburg angekündigt

*IG Metall: Metaller diskutieren über Forderung von fünf Prozent

*GEW: Etappensieg im Kampf gegen Befristungsmissbrauch

*IG BCE: 2016: unser Jahr der Impulse für die organisatorische Erneuerung  und die politische Willensbildung – Der Report Januar 2016

*Arbeit und Leben: Politische Bildung: Programmheft 2016

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Was zum Schluss
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Hübscher! Übersichtlicher! Einfach besser! Die Terminübersicht auf unserer Homepage ist jetzt deutlich angenehmer anzuschauen. Wer wissen möchte, wann wo welche gewerkschaftlichen Aktionen starten, findet alle nötigen Infos unter diesem Link. Danke an das Online-Team in Berlin, welches das neue Layout entwickelt und umgesetzt hat.


Der nächste Newsletter erscheint Ende Februar.

Bis dahin verbleibt mit besten Grüßen
Das Team vom DGB Hamburg





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