Deutscher Gewerkschaftsbund

09.01.2014

Newsletter Januar 2014

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Liebe Kolleginnen, Kollegen und Interessierte,

ganz kurz und knapp: Wir wünschen Euch allen ein tolles und gefahrloses (!) 2014. Weil schon so viel los ist, starten wir gleich mit der Übersicht.


***Was wird***

Dieser Hinweis darf natürlich nicht fehlen: Der stets gut besuchte Neujahrsempfang der Senioren findet in diesem Jahr am 16. Januar statt. Rund 150 Anmeldungen liegen bereits vor. Vertreterinnen und Vertreter aus den Bürgerschaftsparteien haben sich ebenfalls angekündigt. Eckard Scholz wird sprechen zum Thema "Jetzt sind die Gewerkschaften als starke Opposition gefordert". Die Begrüßung übernimmt erstmals Katja Karger.

Europa ist 2014 ein besonders großes Thema. Schließlich stehen im Mai auch Wahlen an. Eines der größten Probleme auf dem Kontinent ist die in einigen Ländern extrem große Jugendarbeitslosigkeit. Zu diesem Thema hat die ehemalige Gewerkschaftsvorsitzende Dr. Ursula Engelen-Kefer ein Buch mit dem Titel „Eine verlorene Generation“ geschrieben. Das stellt sie am Donnerstag, den 23. Januar um 19 Uhr, in der Patriotischen Gesellschaft vor. Wer mehr wissen möchte: http://www.die-neue-gesellschaft.de/tagesveranstaltungen/2014/14-03_jugendarbeitslosigkeit-europa.html

Der Kulturverein Be60 hat auch in diesem Jahr wieder schöne Veranstaltungen im Programm. Zum Beispiel am 28. Januar, wenn das Duo Dekolleté um 19 Uhr seinen „ungewöhnlichen Liederabend“ im Gewerkschaftshaus präsentiert. Karten gibt es bei der Büchergilde. Weitere Infos: www.kultur-im-gewerkschaftshaus.de/


***Was ist***

Das Mobile Beratungsteam gegen Rechtsextremismus von Arbeit und Leben Hamburg hat eine neue, lesenswerte Broschüre herausgegeben. Unter dem Titel „Umkämpfte Räume“ soll deutlich gemacht werden, „wie schmal die Grenze zwischen Rechtsextremismus und vermeintlich demokratischer Bürgerlichkeit sein kann und gehen so mit ihren Beiträgen über die üblichen Beschreibungen rechter Strukturen hinaus. Vor allem aber stellen sie ausführlich Initiativen und Gruppen vor, die sich in Hamburg aktiv gegen Rechtsextremismus – in all seinen Formen – engagieren.“ Es gibt sie auch zum Download: http://hamburg.arbeitundleben.de/img/daten/D226883702.pdf

Interessante Ergebnisse hat eine Umfrage der IG Metall unter 8.735 Hamburger Beschäftigten ergeben. Viele klagen über immer höhe-ren Druck bei der Arbeit und wollen mehr Mitspracherechte in ihren Betrieben. 80 Prozent der Befragten haben den Ein-druck, dass Sie in den letzten Jahren immer mehr Arbeit in der gleichen Zeit bewältigen müssen. Rund jeder fünfte Beschäftigte muss ständig oder häufig außerhalb seiner regulären Arbeitszeit für sein Unternehmen tätig sein. Weitere Ergebnisse gibt es unter http://hamburg.dgb.de/-/F7g


***Was war***

Seit dem 1. Januar gilt die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit auch für Rumänen und Bulgaren. Statt ihnen mit Vorurteilen zu begegnen, sollten sie mit einem „Willkommen“ in Hamburg begrüßt werden. Unsere Pressemitteilung dazu: http://hamburg.dgb.de/-/Fem

Das derzeit am meistdiskutierte Thema der Stadt sind die gewalttätigen Angriffe auf Polizisten und die Ernennung eines “Gefahrengebietes“. Statt weiterer Eskalation brauchen wir politische Lösungen. Unsere Pressemitteilung: http://hamburg.dgb.de/-/Frc


***Was zum Schluss***

Das ist wirklich bitter: Nun soll der Abriss des größten Teils der Gebäude auf der Peute starten. Damit verliert Hamburg „ein Stück Arbeitergeschichte“, so der ehemalige DGB-Vorsitzender dieser Stadt, Hans Saalfeld: http://hamburg.dgb.de/-/FeT


Der nächste Newsletter erscheint schon Ende Januar.

Bis dahin verbleibt mit besten Grüßen

Das Team vom DGB Hamburg


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