Deutscher Gewerkschaftsbund

06.01.2015

Newsletter Januar 2015

DGB Hamburg

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Liebe Kolleginnen, Kollegen und Interessierte,

euch und ihnen allen ein tolles Jahr 2015! Es geht gleich in die Vollen: Mindestlohn-Aktionstag, Neujahrsempfänge, Bürgerschaftswahl, Demonstrationen und die ersten Tarifverhandlungen. Also: Hinein ins Vergnügen!

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Was wird
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Der Mindestlohn ist da und kein Arbeitgeber darf sich um seine gesetzliche Zahlungspflicht drücken. Umso wichtiger ist es jetzt, dass alle Beschäftigten ihre Rechte kennen und dafür notfalls auch offensiv eintreten. Am großen bundesweiten Aktionstag am Montag, den 12. Januar bieten wir deswegen im Hamburger Stadtzentrum, in Bergedorf und Harburg mobile Mindestlohn-Beratungen mit dem DGB-Rechtsschutz an. Kommt alle und unterstützt uns beim informieren und Broschüren verteilen. Alle Informationen unter diesem Link.

Drei Neujahrsempfänge prägen den Januar: Am 15.1. um 10.30 Uhr laden die Senioren wieder nach Farmsen in das Berufsförderungswerk ein. Katja Karger wird über die gewerkschaftlichen Erwartungen an die Hamburger Politik sprechen. Einen Tag später ist das Servicebüro im Schloßmühlendamm 4 in Harburg Treffpunkt für einen bestimmt anregenden Abend. In Bergedorf schließlich, ist am 23.1. ab 18 Uhr Berthold Bose (ver.di Landesbezirksleiter) als Redner zu Gast. Sein Thema: „Wir fordern das soziale Hamburg“.

Hamburg wählt – und wir fühlen den Parteien auf den Zahn. Am 29. Januar ab 18.00 Uhr sind fast alle Spitzenkandidaten von den in der Bürgerschaft vertretenen Parteien bei unserer Veranstaltung dabei: Andreas Dressel (SPD), Dietrich Wersich (CDU), Katharina Fegebank (Grüne), Katja Suding (FDP) und Dora Heyenn (Linke). Betriebs- und Personalräte werden den Kandidat/innen Probleme aus ihrem Umfeld schildern und Fragen stellen. Wir sind gespannt auf die Reaktionen und Lösungsvorschläge. Ort: PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG GMBH, Haus UHLENHORST, Heinrich–Hertz–Straße 90

Inklusion ist immer noch DIE Großbaustelle in der Hamburger Bildungspolitik. Eltern und Beschäftigte erwarten eine Änderung der bisherigen Politik. Zu einer Demonstration unter dem Motto „Inklusion braucht mehr – mehr Stellen, Räume und Sachmittel“ ruft das Hamburger Bündnis für schulische Inklusion am 26. Januar um 17 Uhr auf. Los geht es am Dammtor Bahnhof. Schlusskundgebung ist auf dem Rathausmarkt.

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Was ist
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Das wird ein heißes Jahr: Für rund jeden vierten Beschäftigen laufen in 2015 Tarifverhandlungen. Allein ver.di streitet für geschätzte 200.000 Hamburger/innen mit der Arbeitgeberseite. Unsere Medienmitteilung dazu: http://hamburg.dgb.de/-/ePP

Unsere Erwartungen an die künftige Hamburger Politik haben die Gewerkschaften in einem Wahlpapier und einem Flyer zusammengefasst. Beides kann beim DGB Hamburg im Gewerkschaftshaus in gedruckter Version kostenlos abgeholt werden. Die digitalen Versionen gibt es hier: http://hamburg.dgb.de/-/ejq

Noch bis zum 1. März läuft im Museum der Arbeit die Ausstellung „Das Fahrrad“. In diesem Rahmen wird auch das „Fahrrad des Monats“ gesucht. Sammler, Firmen oder Privatpersonen präsentieren ihre Lieblingsräder mit ihrer individuellen Geschichte. Ob maßgefertigter Cruiser, Klapprad oder Rennrad. Mitmachen! Weitere Infos zur Ausstellung und dem „Fahrrad des Monats“: http://www.museum-der-arbeit.de/de/sonderausstellungen/das-fahrrad.htm#.VKqmIhCB-Ac

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Was war
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Wer sie gerade mal vergessen hat: Die Mindestlohn-Hotline des DGB ist unter 0391/40 88 003 zu erreichen. Rund 45 Mitarbeiter/innen beantworten von montags bis freitags von 7 bis 20 Uhr sowie samstags von 9 bis 16 Uhr Fragen in zehn verschiedenen Sprachen. Weitersagen! Am 2. Januar hat auch das Hamburg Journal über die Hotline berichtet – inklusive zwei Statements von Katja Karger: http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hamburg_journal/Mindestlohn-DGB-startet-Hotline,hamj38180.html

Gleich zu Beginn des Jahres hat die Diskussion um eine Rente mit 70 hohe Wellen geschlagen. Der deutliche Kommentar von DGB-Nord-Chef Uwe Polkaehn: „"Wir freuen uns über jeden, der auch nach 65 Jahren noch leistungsfähig ist. Rente mit 70 ist heute aber für viele ein Alptraum, denn sie schaffen es schon bis zum regulären Renteneintrittsalter kaum. Mit dieser Idee werden Arbeitnehmer unter Druck gesetzt, die in die Rentenkasse eingezahlt haben, um einen gesicherten Lebensabend zu verbringen“. Die ganze Stellungnahme: http://nord.dgb.de/-/ePR

Im Abendblatt hat ver.di-Landesbezirksleiter Berthold Bose die Entwicklungen in der modernen Arbeitswelt klar kritisiert: „Einen Facharbeitermangel zu beklagen, der durch eigenes Handeln befördert wird, ist unlauter. Ausbildung und Zukunftsperspektive müssen wieder eine Investition aller Unternehmen werden. Es braucht dringend ein Umdenken in den Unternehmensführungen und den Mut, jetzt mehr SOZIAL zu wagen, um zukunftsfähig zu sein. Dies gilt für die Wirtschaft und auch die Politik.“ Der ganze Kommentar: http://www.abendblatt.de/meinung/article135962590/Unternehmen-muessen-mehr-Soziales-wagen-und-investieren.html

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Was machen die anderen
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*ver.di: Rückblick auf eine Besucher-Aktion bei Musicals
http://hamburg.verdi.de/presse/pressemitteilungen/++co++d87a9452-900e-11e4-950a-52540059119e

*IG Metall: Fotowettbewerb "Wir für mehr" im Rahmen der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie:
http://www.igmetall-hamburg.de/news.php?id=1928&portalid=70

*GEW: „Wahlkampf: Zeit für Protestaktionen zum Thema schulische Inklusion“
http://www.gew-hamburg.de/themen/bildungspolitik/wahlkampf-zeit-fuer-protestaktionen-zum-thema-schulische-inklusion

*IG BCE: Über die fiesen Methoden der Firma Neupack im Umgang mit dem Betriebsratsvorsitzenden Murat Günes berichtete die taz:
http://www.taz.de/!151931/

*IG BAU: Rückblick auf eine Aktion der Gebäudereiniger/innen „Ich bin befristet“:
http://www.igbau-hamburg.de/Ich_bin_befristet_....html

*GdP: Forderungen für die Tarifrunde 2015 stehen fest
http://www.gdp.de/gdp/gdphh.nsf/id/DE_Tarifrunde-2015

*NGG: Neues Design der Homepage:
http://www.ngg.net/

*Arbeit und Leben: Das neue Programmheft ist da! Jetzt online anmelden:
http://www.hamburg.arbeitundleben.de/news.php?nid=81&id=2&stufe=2&lang=de

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Was zum Schluss
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Tschüss, Carlos! Nach drei Jahrzehnten als Vertreter des DGB für den Öffentlichen Dienst in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern geht unser Kollege Carlos Sievers in den Ruhestand! Er prägte für den DGB und seine Gewerkschaften das Personalvertretungsrecht, das Dienstrecht und eine Vielzahl von Vereinbarungen mit dem Hamburger Senat und der Landesregierung von Schleswig-Holstein im Interesse der Beschäftigten maßgeblich mit. Sein letztes Werk liegt gerade frisch vor: Eine Broschüre zum neuen Hamburger Personalvertretungsgesetz. Nicht weniger als eine Pflichtlektüre, versteht sich!

Der nächste Newsletter erscheint Ende Januar.

Bis dahin verbleibt mit besten Grüßen
Das Team vom DGB Hamburg


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