Deutscher Gewerkschaftsbund

17.01.2017

Newsletter Januar 2017

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Liebe Kolleginnen, Kollegen und Interessierte,

Wir wünschen euch allen ein gutes Jahr 2017. Wir hoffen, dass ihr einen tollen Start hattet und jetzt mit viel Kraft und Lust in dieses Wahljahr geht. Lasst uns auch diese 365 Tage nutzen, um für unsere Ziele und Werte einzustehen: Für mehr Gerechtigkeit, soziale Sicherheit, gute Arbeitsbedingungen, faire Löhne und ein Miteinander und Integration, statt Diskriminierung, Nationalismus und Rechtspopulismus. Wir alle können etwas in die richtige Richtung bewegen. Am besten gemeinsam. Auf geht´s!

 

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Was wird
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130 Anmeldungen liegen bereits vor: Dass es wieder ein gut besuchter Neujahrsempfang der DGB-Senioren am 26. Januar wird, ist schon ausgemacht. Inhaltlich steht vor den Bundestagswahlen die Sozial- und Rentenpolitik im Mittelpunkt. Neben Katja Karger spricht Klaus Wicher, Vorsitzender des SoVD – Landesverbands Hamburg. Besonders schön ist, dass die Senioren in diesem Jahr mit ihrer Veranstaltung in das Gewerkschaftshaus zurückkehren: Der restaurierte Musiksaal gibt einen würdigen Rahmen für den Empfang. Infos: http://hamburg.dgb.de/-/Qq2

 

Schon ein paar Tage vorher, am 20. Januar, findet der Neujahrsempfang in Bergedorf statt. Auch hier ist Klaus Wicher als Redner geladen, um zum Thema "Auskömmliche Rente statt Altersarmut" zu sprechen. Alle Infos: http://hamburg.dgb.de/-/Qi6

 

„Mein Weg vom Kongo nach Europa“ – den beschreibt Emmanuel Mbolela auf Einladung des Kulturvereins BE60 am 26. Januar (19 Uhr, KLUB im Gewerkschaftshaus). Es ist eine autobiografische Erzählung über seine Flucht quer durch die Sahara bis nach Marokko. Dort gründet er eine Selbstorganisation papierloser kongolesischer Flüchtlinge. In den Niederlanden macht er Erfahrungen mit ausbeuterischen Arbeitsbedingungen. Mbolela kritisiert die europäische Afrikapolitik. Er sieht sie als eine der Ursachen für die großen Fluchtbewegungen. Gleichzeitig nimmt sie durch Abschottung der Außengrenzen tausendfachen Tod von Flüchtenden in Kauf: http://hamburg.dgb.de/-/QyH

 

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Was ist
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Nach Daten des Arbeitsministeriums liegt der Anteil der Niedriglohnempfänger in Hamburg bei 15,5 Prozent. Die Zahlen zeigen: In Hamburg sind besonders Minijobber (62 Prozent) und Menschen ohne Berufsausbildung (46 Prozent) betroffen. Bei den Branchen sticht speziell das Gastgewerbe mit 61 Prozent heraus. Katja Karger: „Jede/r sechste arbeitet in dieser Stadt für einen Stundenlohn von unter zehn Euro und das in Hamburg mit seinen teuren Lebenshaltungskosten. Diese Zahl zeigt, wie dringend Maßnahmen gegen prekäre Beschäftigung getroffen werden müssen. Unsere Medienmitteilung: http://hamburg.dgb.de/-/Qag

 

So wirkt der Mindestlohn: In Hamburg stieg die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Teilzeit- und Vollzeitbeschäftigten seit Einführung insgesamt um rund vier Prozent (bundesweit um 4,2 Prozent). Besonderen Zuwachs hat das Gastgewerbe mit 11,6 Prozent – eine Branche, in der der Mindestlohn besonders relevant ist. In unserer Medienmitteilung gibt es außerdem einen Link zu einer Übersicht, was sich 2017 beim Milo alles ändert: http://hamburg.dgb.de/-/Qtp

 

Unter dem Titel „Argumente statt Parolen“ beschäftigt sich eine ver.di- Heftreihe im Taschenformat mit den programmatischen Positionen der AfD. In sechs Heften wird auf Standpunkte der AfD aus dem Grundsatzprogramm der Partei Bezug genommen. Außerdem werden Ideen der Arbeitnehmerorganisation der AfD unter die Lupe genommen. Dabei geht es um Familie und Schule, Bürger und Staat, Staat und Finanzen, Betrieb und Gewerkschaft, Miteinander leben in Europa und Ideologie und Politik. Schaut rein: https://hamburg.verdi.de/themen/argumente-statt-parolen

 

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Was war
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Am 10. Januar hatten wir Journalist/innen ins Gewerkschaftshaus eingeladen, um über die vielen Tarifverhandlungen in diesem Jahr zu informieren und zu berichten, was uns noch so wichtig ist in 2017. Zwei wichtige Stichworte dabei: "Weiterbildung" und "G20". Unsere Medienmitteilung: http://hamburg.dgb.de/-/Qta .
Bei Sat1 und HH1 war Katja Karger als Studiogast eingeladen. Hier gibt es die Videos dazu: http://www.hamburg.sat1regional.de/sendungen-hh.html und http://www.hamburg1.de/nachrichten/30681/DGB_Landesvorsitzende_Ziele_2017.html .
Spannend ist auch der Beitrag im NDR Hamburg Journal, der auch das Thema Outsourcing und Digitalisierung in den Mittelpunkt stellt: http://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Hamburgs-DGB-Chefin-stimmt-auf-den-Lohnkampf-ein,gewerkschaft114.html


Besonders herausgestellt hat Katja Karger bei dem Pressegespräch den wegweisenden Tarifabschluss der EVG. Ihre Mitglieder können ab Januar 2018 wählen zwischen mehr Geld, kürzerer Arbeitszeit oder mehr Urlaub. „So ein Modell kann Vorbild für andere Branchen sein“, so Karger. Details zum Abschluss der EVG: https://www.evg-online.org/dafuer-kaempfen-wir/tarifpolitik/news/evg-setzt-innovativen-tarifvertrag-mit-wahlmodell-durch-mehr-als-5-prozent-lohnerhoehung-im-volumen/

 

"Die Digitalisierung ist – auch am Arbeitsmarkt – kein neues Phänomen. Allerdings stehen wir vor einer neuen Dimension: Digitalisierung hat das Potenzial, die Infrastruktur der Arbeitswelt fundamental zu verändern. Es geht um konkrete Chancen und Risiken der Digitalisierung, vor allem aber um ein gesellschaftliches Leitbild, wo wir mit der Technik hinwollen." Die ganze Rede von Katja Karger auf dem Arbeitnehmerempfang der SPD Hamburg im Dezember hier: https://hamburg.dgb.de/-/QAW

 

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Was machen die anderen
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*ver.di: Mehr Geld für Hamburger Beschäftigte durch 100 ver.di – Tarifverträge:
http://hamburg.verdi.de/presse/pressemitteilungen/++co++ab07ee58-d25a-11e6-8700-525400ed87ba

*IG Metall: AutohausFAIR: Porsche in Hamburg unterstützt Kampagne
http://www.igmetall-hamburg.de/startseite/news/autohausfair-porsche-in-hamburg-unterstuetzt-kampagne-der-ig-metall-kueste

*GEW: Tarifrunde ÖD: "Alle müssen gemeinsam auf die Straße gehen"
http://www.gew-hamburg.de/themen/tarif-besoldung/alle-muessen-gemeinsam-auf-die-strasse-gehen

*IG BAU: Auf Montage muss der Chef ab jetzt die Unterkunft stellen – und bezahlen
http://www.igbau-hamburg.de/Auf_Montage_muss_der_Chef_ab_jetzt__die_Unterkunft_stellen_-_und_bezahlen.html

*Arbeit und Leben: Homepage neu gestaltet:
https://hamburg.arbeitundleben.de/

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Was zum Schluss
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Schon drin gesessen? „Kurswechsel – die gesetzliche Rente stärken“ steht auf der roten S-Bahn, die im Moment durch Hamburg fährt. Sie ist Teil unserer Rentenkampagne, mit der wir die Politik zu einem Kurswechsel auffordern. Notiert euch schon mal den 2. März: Dann wird es eine große Informationsveranstaltung im Gewerkschaftshaus geben. Als Gäste dabei: Annelie Buntenbach (DGB-Bundesvorstand) und Prof. Dr. Gerhard Bäcker (Forschungsabteilung Flexibilität und Sicherheit am Institut Arbeit und Qualifikation Duisburg). Weitere Infos, Videos, Argumente und aktuelle Meldungen zum Thema gibt es auf: http://rente-muss-reichen.de/

 

Weitere Informationen und Termine des DGB Hamburg: www.hamburg.dgb.de

 

Der nächste Newsletter erscheint schon Anfang Februar.

 

Bis dahin verbleibt mit besten Grüßen

Das Team vom DGB Hamburg


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