Deutscher Gewerkschaftsbund

06.11.2013

Newsletter November

DGB Hamburg

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Liebe Kolleginnen, Kollegen und Interessierte,

wie sagte Olaf Scholz bei unserer Delegiertenkonferenz? „Deswegen bin ich sicher, dass es ein großer Fortschritt wäre, wenn nun zu Weihnachten ganz plötzlich wir das hinbekommen haben, dass es in Deutschland einen Mindestlohn geben wird. Ich bin sicher, dass das klappt.“ Wir wollen aber nicht nur den Mindestlohn unter dem Baum liegen haben, sondern den gesetzlichen, flächendeckenden. Ohne Ausnahmen und Aufschiebungen. Damit es da kein vertun gibt…


***Was wird***

Eine sehr interessante Diskussion findet am Freitag, den 1.11., statt. Zu der Frage „Eigentum verpflichtet. Tragen die starken Schultern schon genug?“ wird auf dem Podium auf Einladung des des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt diskutiert. Dabei sind Friedrich Görtz, Inhaber der Schuhhandelskette Görtz, Reiner Holznagel, Präsident des Bundes der Steuerzahler, Dr. Dieter Lehmkuhl, Initiative Vermögender für eine Vermögensabgabe. Start ist um 19 Uhr im Ökumenischen Forum HafenCity, Shanghaiallee 12: http://tinyurl.com/o6mjbe4

Mindestens 50 Prozent aller Flüchtlinge sind Frauen und Mädchen. Frauen fliehen wegen Unterdrückung und Verfolgung aus politischen und religiösen Gründen. Aber auch Witwenverbrennungen, genitale Verstümmelung oder Vergewaltigungen sind weitere Gründe, die Frauen zur Flucht zwingen. Um sie geht es bei der Veranstaltung der Beratungsstelle Migration am 5.11. um 19 Uhr. Anhand von Tagebüchern und persönlichen Erinnerungen berichten drei Betroffene über ihre Flucht nach Hamburg, die Situation in ihren Heimatländern und ihr heutiges Leben in der Hansestadt.

***Was ist***

Das Hamburgische Hochschulgesetz soll reformiert werden. In unserer Stellungnahme haben wir bereits früh die Vorlage der Wissenschaftsbehörde kritisiert. Inzwischen hat die GEW nachgelegt. Denn zu einer Arbeitstagung der Behörde waren GewerkschaftsvertreterInnen nicht eingeladen. Bis zum 8. November läuft noch eine moderierte Online-Diskussion.

Das war eine erschreckende Meldung, auch wenn uns als Gewerkschafter die Problematik schon längst klar war: Hamburg ist „Hauptstadt der Altersarmut“, wie es die Medien gemeldet haben. Nirgendwo anders in Deutschland müssen so viele RenterInnen Grundsicherung beantragen. Und die Dunkelziffer ist vermutlich hoch. Vor diesem Hintergrund ist es umso bitterer, dass eine Einrichtung, wie der „Pottkieker“ in Dulsberg schließen soll. Unsere Medienmitteilung.


***Was war***

Starke politische Signale hat die Delegiertenkonferenz am 22. Oktober gesetzt. Unter anderem gegen Armut in der Stadt, für eine arbeitnehmerfreundliche Energiewende und mehr Arbeitsmarktgerechtigkeit. Alle zehn Anträge in der Übersicht gibt es auf unserer Homepage.

Katja Karger hat nach ihrer Wahl gleich viel Medienresonanz bekommen: Beim Hamburg Journal, beim Radiosender 90,3 und HH1 war sie zu Gast. Das Abendblatt und die Morgenpost berichteten großflächig. Auch die Welt am Sonntag wird in ihrer kommenden Ausgabe ein Portrait veröffentlichen. Stellvertretend dafür hier der Link auf die NDR-Berichterstattung.


***Was zum Schluss***

Mit seinem neuen Film „Alphabet“ setzt sich Erwin Wagenhofer kritisch mit dem Bildungssystem auseinander. Wer seine letzten Filme "We Feed the World" und "Let's make Money" gesehen hat, weiß: Das dürfte sehr interessant sein! Die Homepage zum Film.


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