Deutscher Gewerkschaftsbund

29.09.2011

Newsletter Oktober

DGB Hamburg

DGB Hamburg


Liebe Kollegen, Kolleginnen und Interessierte,

Altersarmut, Mindestlohn, höhere Steuern für Besserverdienende und das Steuerabkommen mit der Schweiz: Im September standen bundesweit viele Themen im Mittelpunkt der öffentlichen Debatte, die gerade für uns Gewerkschafter von Interesse sind. Nicht bei allen steuert die Politik aus unserer Sicht in die richtige Richtung. Doch gerade in Sachen Mindestlohn gibt es Hoffnung, dass wir mit unseren Forderungen etwas erreichen können. Auch Bürgermeister Olaf Scholz ist sicher: „Für flächendeckende Mindestlöhne gibt es eine breite Unterstützung in der Bevölkerung. Ich meine, dass auch die politischen Mehrheiten dafür in nicht allzu ferner Zukunft zustande kommen werden.“


***Was war***

Mit oben stehendem Zitat kommen wir auch schon zu dem Interview, das die IG BAU Hamburg mit dem Bürgermeister geführt hat. Das Gespräch gibt es hier zum nachlesen: http://tinyurl.com/3lflwzp

Auch unser Vorsitzender Uwe Grund hat ein ausführliches Interview gegeben, nämlich der „Welt am Sonntag“. Darin geht es unter Anderem um die Arbeitsmarktpolitik des Senats, das große Problem Altersarmut und die Notwendigkeit neue Steuereinnahmen zu generieren: http://tinyurl.com/6ctpshz

„Hamburg hält bundesweit den traurigen Rekord bei den psychischen Erkrankungen am Arbeitsplatz“, schlägt die Psychotherapeutenkammer Alarm. Grund genug für uns, auch die Arbeitgeber in Sachen Präventionsarbeit in die Pflicht zu nehmen. Denn „Burn-out ist, wenn es eigentlich schon zu spät ist“, wie es in unserer Pressemitteilung heißt: http://hamburg.dgb.de/-/dPO


***Was ist***

Hamburg braucht ein neues Vergaberecht, damit Firmen mit öffentlichen Aufträgen oder Träger Beschäftigten keine Dumpinglöhne mehr zahlen können. Deswegen führen wir derzeit zahlreiche Gespräche mit politischen Akteuren, wie ein brauchbares Vergabegesetz in Hamburg aussehen könnte. Die Pressemitteilung: http://hamburg.dgb.de/-/diJ

Der erneute Einzug der NPD ins Parlament in Mecklenburg-Vorpommern ist für uns mal wieder eine traurige Mahnung, den Kampf gegen Rechtsextremismus und Rassismus engagiert weiterzuführen. Wir fordern weiterhin, dass ein zweites Verbotsverfahren gegen die NPD eingeleitet wird und appellieren an den SPD-Senat, dieses Anliegen im Bundesrat weiter zu verfolgen. Die IG Metall Küste beteiligt sich darüber hinaus auch in Hamburg an der Kampagne "Respekt - Kein Platz für Rassismus". Als Zeichen dafür hat sie zusammen mit der SPD Hamburg am Eingang des Kurt-Schumacher-Hauses ein Respekt-Schild am Eingang angebracht: http://tinyurl.com/3em9b93

Neues von der Baustelle Besenbinderhof: Die Schulungsräume für die Jugend sind im Rohbau fertig. Die geplante Brücke zum Innenhof fehlt aber noch. Der Ausbau nach vorne bringt Platz für das neue Jugendcafé Movimento. Wir sind schon jetzt gespannt darauf, wie am Ende alles aussieht und sich dann mit Leben füllt.


***Was wird***

Den 7. Oktober hat der Internationale Gewerkschaftsbund (IGB) zum Welttag für menschenwürdige Arbeit ausgerufen. Zum vierten Mal in Folge werden aus diesem Anlass überall auf der Welt Aktionen stattfinden. Was geplant ist und weitere Informationen gibt es auf der Seite http://www.wddw.org/-Deutsch-

In Hamburg gehen rund 100.000 Frauen einer geringfügigen Beschäftigung nach, 20.000 davon z.B. in Minijobs im Handel. Jede 5. Frau ist Aufstockerin nach Hartz IV. Zustände, die auch der Gleichstellungsbericht 2011 anprangert. Doch was sind die politischen Konsequenzen? Über diese und andere Fragen soll auf einer Veranstaltung am 27.10. diskutiert werden. Informationen unter http://hamburg.dgb.de/termine/index.html?month=10

Fieberhaft werden derzeit rund 3.000 Fragebögen von Hamburger Azubis wissenschaftlich ausgewertet. Erstmals werden wir auf dieser Grundlage einen umfassenden Ausbildungsreport für die Hansestadt Hamburg erstellen. Bis es circa Ende des Jahres soweit ist, gibt es die Ergebnisse des bundesweiten Ausbildungsreports unter dem Titel „Keine Besserung trotz Fachkräftemangel“ hier: http://tinyurl.com/6jth7h8


***Zum Schluss noch das***

Das Thema Weihnachtsgeldkürzungen bei den BeamtInnen beschäftigt uns weiterhin. Unsere ganze Wut darüber wollen wir den politisch Handelnden in Senat und Bürgerschaft noch einmal deutlich zeigen. Deswegen wird es am Tag der Bürgerschaftsentscheidung am 26.10. eine große Aktion rund um die Bannmeile am Rathaus geben. Nähere Informationen folgen in den nächsten Tagen.


Die nächste Ausgabe unseres Newsletters wird dann circa Ende Oktober erscheinen.

Bis dahin verbleibt mit besten Grüßen

Das Team vom DGB Hamburg 


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