Deutscher Gewerkschaftsbund

Alt, Älter, Arm? 7. Konferenz zur sozialen Spaltung

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Altersarmut ist bittere Realität. Bundesweit beziehen mittlerweile mindestens eine Million Menschen Grundsicherung, davon die Hälfte wegen fehlender Rente. Dabei zeigt sich Hamburg deutlich gespalten. In St. Pauli etwa erhalten bereits ein Fünftel der Menschen über 65 diese staatliche Unterstützung. Im Alstertal dagegen kommt Altersarmut zumindest statistisch kaum vor.

Für die Zukunft sind sich die Fachleute höchst uneins, die Prognosen differieren stark. Niedriglöhne, Arbeitslosigkeit und die bereits erfolgte Absenkung des Rentenniveaus hinterlassen also schon jetzt ihre Spuren. Nicht bei Beamten, Rechtsanwälten, Ärzten oder Apothekern, nicht bei den meisten Immobilieneigentümern oder -erben, wohl aber bei Alleinerziehenden sowie prekär oder nicht kontinuierlich Beschäftigten.

Die Frage, wie Altersarmut sozialpolitisch vermieden werden kann, ist nicht zufriedenstellend beantwortet. Im Gegenteil: Bundesregierung, Parteien und Wirtschaftsverbände stellen die Bevölkerung auf weitere Rentenkürzungen ein statt die hinreichende Altersversorgung aller Bürger als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu begreifen. Was ist nur Panikmache, was angesichts der statistischen Daten zum demographischen Wandel reale Gefahr? Wie kann ihr eine Stadt wie Hamburg begegnen? Was kann die Quartiersentwicklung leisten, wie muss sich die Gesundheitsversorgung ändern? Das sind Ausschnitte einer Strategie gegen Altersarmut, die es in der Diskussion mit zentralen Akteuren aus Behörden, Gewerkschaft, Wissenschaft
und Wohlfahrtsverbänden zu vertiefen gilt.

Das genaue Programm gibt es im anhängenden Flyer zu sehen, genau wie das Anmeldeformular.


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