Deutscher Gewerkschaftsbund

Über Tyrrani und Uffrur und mehr Licht bei geschlossenen Augen

Literarisches Menü: Notizen aus der Dunkelkammer

Nacherzählt in Texten & Liedern vom Literarischen Menüett der Geschichtswerkstatt St. Georg

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Rückschau: Das sechzehnte Jahrhundert als Wende; Ende des „finsteren“ Mittelalters, Zeit des Übergangs zu Humanismus und Aufklärung. Gutenberg, Erasmus, Luther, Kopernikus stehen dafür. Der neue Mensch reiste gen Westen, schaffte schiffweise Gold und andere Schätze nach Europa, machte aus den neuen Amerikas ein Schlachthaus, zerstörte Kulturen, vernichtete ganze Völker, der Rest wurde versklavt und missioniert. Afrika lieferte fürderhin den Nachschub fürs ausgerottete Menschenmaterial.
Licht am Horizont, denn es verbrannten auf den Scheiterhaufen der Inquisition Häretiker als Ketzer, Frauen als „Hexen“; es brannten die Dörfer, denn die uffrurigen Bauern mussten begreifen, dass die Reformation nichts mit ihrem Wunsch nach einem besseren Leben hienieden zu tun hatte. Und es brannte weiter im Dreißigjährigen Krieg, dem auf dem Fuße der Handelskrieg der europäischen Nationen folgte, mit dem Erdrund als Schauplatz  – wir reden von der „Morgenröte der kapitalistischen Produktionsära.” (Karl Marx)
Was in jener Zeit, die endlos scheint, seinen Anfang nahm, hinterließ Spuren im Denken & Schreiben. Wir haben einiges davon geborgen – Texte von Christine Brückner und Grimmelshausen bis Pablo Neruda und Monthy Python.


Textauswahl, Lesung, Gesang & Musik
Liane Lieske, Harald Heck, Bernhard Stietz-Leipnitz
Eberhard Marold (Kontrabass, Gitarre)

 

Eintritt 17 Euro (inkl. Buffet, ohne Getränke)
Verbindliche Vorbestellung bei Wolfgang Rose
post@wolfgang-rose.info


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