Deutscher Gewerkschaftsbund

27.07.2018

Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!

Kranzniederlegung und Gedenken der Gewerkschaften am Antikriegstag

2018 jährt sich das Ende des Ersten Weltkriegs zum hundertsten Mal. Der Antikriegstag erinnert an die Gräueltaten, das unermessliche Leid und die über 80 Millionen Toten der beiden Weltkriege. Am 1. September 1939 entfachte Nazi-Deutschland mit dem Überfall auf Polen den Zweiten Weltkrieg. Daher ist dieser Tag auch Anlass, um vor den zerstörerischen Folgen von Nationalismus und Faschismus zu warnen.

Frieden ist nicht selbstverständlich, wie wir heute sehen. Es boomt das Geschäft mit dem Krieg. Die Umsätze der Rüstungsindustrie steigen kontinuierlich. Die im Mai beschlossene Erhöhung der Rüstungsausgaben der NATO-Bündnispartner auf zwei Prozent ihrer Wirtschaftsleistung bedeutet für Deutschland eine Verdopplung der Rüstungsausgaben. Das Geld fehlt an anderer Stelle: also keine Investitionen in Schulen und Kitas, den sozialen Wohnungsbau, eine besser Alterssicherung und soziale Sicherheit. Mehr Rüstung bedeutet aber keine sicherere Welt. Deshalb setzen wir Gewerkschafter uns für Abrüstung und zivile Strategien der Friedenssicherung ein. Die Lehren aus der Vergangenheit müssen gerade jetzt sein, uns für den Frieden und die Demokratie einzusetzen, um diese zu wahren.

 

 

Termine in Hamburg:

Gedenkveranstaltung des DGB Hamburg

1. September 2018 – 11 Uhr am Mahnmal für die Opfer von Krieg und Faschismus Friedhof Ohlsdorf – am Bestattungsforum. Es spricht Katja Karger – DGB-Vorsitzende Hamburg

 

Friedensdemonstration des Hamburger Forums

1. September 2018 – 14:30 Uhr am Dammtor/Kriegsklotz/ Deserteursdenkmal - 16.45 Uhr Abschlusskundgebung vor dem Gewerkschaftshaus

                                                                                                                                                                      

Diskussionsveranstaltung des ver.di-Arbeitskreis Frieden

Teil 1: Prof. Werner Ruf zu den Kontinuitäten deutscher Außenpolitik

Teil 2: Eine Vertreterin des ‚Bündnisses gegen Pflegenotstand – für abrüsten statt aufrüsten‘

1. September 2018 – 17 Uhr im Gewerkschaftshaus Ebene 9, Raum St. Georg


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