Deutscher Gewerkschaftsbund

Flüchtlinge: Was wir machen (können)

22.10.2015

Willkommen! Infos, Veranstaltungen, Links und Hinweise zum Thema Flüchtlinge

Colourbox

Colourbox


Die Gewerkschaften in Hamburg heißen Flüchtlinge willkommen und engagieren sich.

Eine Übersicht über unsere Positionierung, vielfältige Aktionen, Projekte und Hilfsangebote, sowie Beratungen.

Weitere Infos auch beim DGB Nord mit vielen Links, Beispielen und Tipps aus Hamburg und anderen Bundesländern.

Hier geht es zum umfangreichen Dossier des DGB Bundesvorstandes zum Thema "Flüchtlinge".


Kommende Veranstaltungen

Bitte regelmäßig bei den Terminen nachschauen.

Rückblick auf Veranstaltungen

Forum Flüchtlingshilfe
Das Forum Flüchtlingshilfe der Stadt Hamburg soll eine Plattform für alle, die geflüchteten Menschen in Hamburg eine Perspektive geben, werden. Es verbindet Politik, Bezirke, Initiativen, Einrichtungen, Organisationen und ehrenamtlich Engagierte. Das Forum bietet Erfahrungsaustausch, Informationen, Ansprechpersonen, Impulse und Fortbildung. Es lebt von Ihren Ideen und dem Engagement von uns allen. Innerhalb des Forums ist der DGB Hamburg
mitverantwortlich für das Dialogforum Arbeit und Ausbildung im Forum Flüchtlingshilfe. Gemeinsam mit der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration, Handelskammer und Handwerkskammer sammeln wir alle Informationen zur Arbeitsaufnahme und geben Hilfestellungen. Die Seite des Dialogforums ist unter diesem Link zu erreichen.

Arbeit und Bildung für Flüchtlinge – welche Möglichkeiten gibt es?
Die Präsentationen von dieser Veranstaltung finden sich unter diesem Link.

Wie kommen Flüchtlinge in Arbeit? Wer hilft?
Wir bieten die Präsentationen der Referentinnen Birte Steller zur Arbeit ihrer Einrichtung "work and integration for refugees" und Petra Lotzkat (Basfi) zum "Forum Flüchtlingshilfe" zum Download an. Hier geht es zum Material

Arbeiten in Deutschland Erstinformation auf Deutsch für Geflüchtete und Flüchtlingshelfer/-innen
Erwerbstätigkeit ist ein wesentlicher Schlüssel zur Integration. Wir informieren über Arbeitsverträge, Mindestlohn, Urlaubsansprüche, Praktika oder Versicherungspflicht. Vermittelt werden arbeitsrechtliche Basisinformationen und wichtige Rechte für das Arbeitsleben. Herzlich eingeladen sind alle Geflüchteten, die bereits etwas Deutsch können und jetzt auf den Arbeitsmarkt streben, sowie alle Flüchtlingshelfer/innen, die sich in Hamburg mit dem Thema „Arbeit“ beschäftigen. Alle Infos von der Veranstaltung unter diesem Link.

In unserem Rückblick auf die Veranstaltung "Fachkraft Flüchtling" gibt es viele Informationen über den Zugang zum Arbeitsmarkt in Vorträgen, die zum Download bereitstehen.

Weitere Rückblicke, Präsentationen und Zusammenfassung gibt es im Dossier. 

Beratungsstellen

Die Kolleg/innen der Abteilung Migration und Vielfalt bei Arbeit und Leben Hamburg sind erster Ansprechpartner, wenn es um die beruflichen Perspektiven für MigrantInnen geht. Die Fachstelle berät Betriebsräte, Personalräte und Mitarbeitervertretungen zu folgenden Themen:
- Abbau von Vorurteilen
- Interkulturelle Vielfalt
- Diversity Management
- Weiterqualifizierung

Eine zweite Abteilung heißt „Migration und Arbeit“. Sie ist die gewerkschaftliche Anlaufstelle für MigrantInnen ohne gesicherten Aufenthalt beim DGB Hamburg. Hier gibt es Beratung bei z.B. Arbeitsausbeutung, Arbeitsunfällen oder Überstunden. Hier geht es auf die Homepage mit den Kontaktdaten.

Arbeiten in Deutschland. Grundbegriffe und wichtige Rechte

Ein Flyer in arabischer, englischer und deutscher Sprache mit Erklärungen z.B. zu Gewerkschaften, Betriebsräten, Arbeitszeiten oder Mindestlohn.

Wissen ist Schutz! Was Geflüchtete wissen sollten, um in Deutschland erfolgreich zu arbeiten.

Ein Leitfaden für Menschen, die nach ihrer Flucht in Deutschland leben und arbeiten. Er beinhaltet Informationen, die helfen sollen, eine legale Arbeit unter fairen Bedingungen zu finden und nicht in ausbeuterische Situationen zu geraten.


Musterbetriebsvereinbarung

um eine Diskussion über Handlungsmöglichkeiten von Gewerkschafter/Innen im Betrieb anzustoßen, hab ver.di Kollege Peter Bremme, Stephan Wittkuhn und Max Gussone eine Musterbetriebsvereinbarung „ „Integration von Flüchtlingen in das Arbeits-und Berufsleben“ entworfen. Es gibt sie auf der ver.di Homepage, oder direkt hier als pdf:


Politische Forderungen

Politisch engagieren wir uns in erster Linie für die Integration durch Arbeit und Bildung. Denn das ist der Schlüssel zur Teilhabe an unserer Gesellschaft. Deshalb unterstützen wir die Maßnahmen, die Flüchtlingen eine schnelle Arbeitsaufnahme ermöglichen. Gleichzeitig müssen wir darauf achten, dass wir die Menschen nicht in gute und schlechte Flüchtlingen teilen, je nach ihrer wirtschaftlichen Verwertbarkeit - das ist angesichts der Lage in den Herkunftsländer schlicht unmenschlich. Für alle arbeitenden Menschen in Deutschland gilt der Mindestlohn, die Arbeitsschutzgesetze und die Tarifverträge. Wir müssen von Beginn an die Ausbeutung verhindern, sonst setzt sich eine Spirale nach unten in Gang.

Die Positionierung des DGB Nord zur Flüchtlingssituation zum Download:


Ehrenamtliches Engagement

Hier einige Beispiele, was Gewerkschafter/innen bereits leisten:

- Im Hamburger Gewerkschaftshaus werden ehrenamtlich Sprachkurse für Flüchtlinge angeboten.

- Die DGB-Jugend ist regelmäßig mit ihren Fahrzeugen unterwegs, um Hilfsgüter zu Flüchtlingsunterkünften zu transportieren.

- Im Krankenhaus Harburg sind Flüchtlinge untergekommen und wurden von den Kolleg/innen dort herzlich aufgenommen und nun betreut.

- Es gibt Spenden- und Sammelaktionen in vielen Unternehmen, z.B. WISAG Elektrotechnik Nord GmbH & Co. KG, Vattenfall oder Senvion

- Bei der IG Metall Küste bekommen Mitarbeiter regelmäßig ein paar Stunden in der Woche frei, damit sie in dieser Zeit in den Flüchtlingsunterkünften oder Kleiderkammern helfen können. Die Metaller engagieren sich außerdem unter dem Motto #igmetallhilft.

- Gewerkschafter/innen engagieren sich als Paten oder Mentoren und helfen z.B. bei Behördengängen.

Kennt ihr weitere Projekte, Initiativen von Gewerkschafter/innen, Betriebs- und Personalräten die sich zum Nachahmen eignen? Schreibt an felix.hoffmann@dgb.de.

Helfen - aber wie?

Helfen - aber wie? http://hamburg-packt-an.de/


Ein paar gute Links zu Informationen und Hilfsmöglichkeiten:

http://www.hamburg.de/hh-hilft/

Die offizielle Seite der Stadt Hamburg mit wertvollen Tipps, Informationen und Ansprechpartnern

http://fluechtlingsnetzwerkhamburg.de.tl/

Ebenfalls eine gute Übersicht zu weiterführenden Infos und Ansprechpartnern, wie z.B. lokalen Initiativen

http://hamburg-packt-an.de/

Übersicht, wie jeder geflüchteten Menschen in Hamburg helfen kann (siehe Bild rechts)

http://www.zusammenschmeissen.de/

Täglich aktualisierte und sehr übersichtliche Seite mit dem Bedarf der Kleiderkammer

https://www.facebook.com/Antira-HBF-Support-1482168948776368/timeline/

Koordinierungsseite für Freiwillige die am Hauptbahnhof in Hamburg helfen wollen

http://www.willkommensabc.de/

Ein Bildwörterbuch, das Flüchtlingen einfach, schnell und ansprechend einen ersten Zugang zur deutschen Sprache bieten soll!

http://www.bmas.de/DE/Schwerpunkte/Neustart-in-Deutschland/Neustart-Asylsuchende/neustart-asylsuchende.html

Infos des Ministeriums für Arbeit und Soziales: Neustart in Deutschland für Asylsuchende

 

Eine gute Übersicht über Hilfsmöglichkeiten bietet ein Flugblatt, das es hier unten als pdf zum Download gibt (siehe oben rechts)

 

Eine Übersicht der Agentur für Arbeit über die möglichen Wegen in Beschäftigung, Ausbildung, Praktikum sowie eine Übersicht über Unterschiede und Aufgabenbereiche von Agentur für Arbeit und Jobcenter (t.a.h.):


Weitere Stellungnahmen, Broschüren, Analysen:

Potenziale nutzen - geflüchtete Menschen beschäftigen. Informationen für Arbeitgeber von der Bundesagentur für Arbeit

Dossier der bag arbeit zu Geflüchteten


Nach oben

Themenverwandte Beiträge

Pressemeldung
Equal Pay Day: Lohnlücke schließen - für Frauen dauert ein Fußballspiel 120 Minuten
Mit einer Aktion am Millerntor-Stadion hat der DGB Hamburg am 18. März auf den Equal Pay Day (EPD) aufmerksam gemacht. Hamburgs DGB-Vorsitzende Katja Karger: „Frauen haben viel zu häufig schlecht bezahlte Jobs, gehen atypischer Beschäftigung nach, unterbrechen ihre Arbeit weil sie sich um ihre Kinder kümmern oder Angehörige pflegen und sind weniger in Führungspositionen vertreten." Wir fordern: Schluss mit der Lohnungerechtigkeit! Zur Pressemeldung
Artikel
Maiempfang 2017: Die Bilder und Reden
Rund 450 Gewerkschafter/innen waren am 19. April zum Maiempfang des Senats im Rathaus zu Gast. Wir dokumentieren den Abend in Bildern. Dazu gibt es die Reden von Katja Karger und Katharina Ries-Heidtke. weiterlesen …
Pressemeldung
Sackgasse Minijob: Reform ist dringend nötig
Ausstellung im Foyer des Gewerkschaftshauses: „Der Minijob – eine Erfolgsgeschichte?“. Die Wanderausstellung ist ein Projekt von der Bundesagentur für Arbeit, erläutert die Auswirkungen von Minijobs auf die Beschäftigen und den Arbeitsmarkt und benennt Lösungsvorschläge aus Sicht des DGB. Sie ist von Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr ganztägig geöffnet. Der Eintritt ist frei. Sie ist bis zum 1. März zu sehen. Zur Pressemeldung