Deutscher Gewerkschaftsbund

05.10.2016
Delegiertenwahlen Januar 2017

Die ältere Generation muss mitbestimmen

Nach dem HambSenMitwG - Gesetz- und Verordnungsblatt Nr. 42/2012

Von links: Karin Schulz-Torge  GdP, Bezirk Eimsbüttel und LSB Hans-Dietrich Springhorn EVG Bezirk Eimsbüttel Jürgen Fehrmann, ver.di DGB-Senioren, Bezirk Mitte und LSB Jutta Jaensch, GEW, DGB Senioren  Bezirk Nord Helga Spiller, IG-BAU, Bezirk Mitte Rolf-Dieter Scheel EVG, Bezirk Nord Horst Kruse, GdP, Bezirk Eimsbüttel

Von links:
Karin Schulz-Torge, GdP, Bezirk Eimsbüttel und LSB, Hans-Dietrich Springhorn, EVG Bezirk Eimsbüttel, Jürgen Fehrmann, ver.di DGB-Senioren, Bezirk Mitte und LSB, Jutta Jaensch, GEW, DGB Senioren Bezirk Nord, Helga Spiller, IG-BAU, Bezirk Mitte, Rolf-Dieter Scheel EVG, Bezirk Nord, Horst Kruse, GdP, Bezirk Eimsbüttel
Klaus-Peter Leiste

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

die Grundlage für die Mitsprache und Mitwirkung sind die Seniorenvertretungen in den sieben Hamburger Bezirken. Der erste Schritt ist die Bildung der Seniorendelegiertenversammlungen.
Einrichtungen und Organisationen, die sich in vielfältiger Weise für die ältere Generation engagieren oder sich auch grundsätzlich für bessere Lebensbedingungen im Alter einsetzen, können Delegierte für die bezirklichen Delegiertenversammlungen benennen.

Vorgaben nach dem HamSenMitwG

§2- Seniorinnen und Senioren im Sinne dieses Gesetztes sind alle Personen die das 60. Lebensjahr vollendet haben und ihre Hauptwohnung in der Freien und Hansestadt
Hamburg haben.

§3 Die Amtszeit beträgt 4 Jahre und beginnt am 1. April einen Jahres

§4 Jede Gruppe oder Organisation, in der sich Seniorinnen und Senioren engagieren und sich mit einem regelmäßigen Angebot an S+S. in einem Bezirk werden, hat das Recht, eine Delegierte/Selegierten für die dortige Seniorendelegiertenversammlung zu benennen. Organisationen: Rechtspersönlichkeit, Mitglieder im rechtl. Sinn z.B. Wohlfahrtsverbände, Sozialverbände, Sport- und Bürgervereine, Kirchen, Religionsgemeinschaften, Gewerkschaften, Parteien, Gruppen- Beständigkeit: z.B. Seniorentreffs, Nachbarschaftstreffs, Seniorenkreise, Mieter von Seniorenwohnanlagen, Freundeskreise und Wohnbeiräte, Bildungs- und Kulturgruppen, Einzelpersonen mit Unterstützerliste von mindestens 20 im selben Bezirk wohnende Senioren.

Im Januar 2017 beginnt das Wahlverfahren

Das Gesetz hat Zugangswege geschaffen, um sich als Seniorendelegierte/r zu beteiligen. Beteiligen können sich jetzt nicht nur Gruppen und Organisationen im Bezirk, in denen Ältere aktiv sind und die ein regelmäßiges Angebot für Ältere bieten, sondern auch Einzelpersonen, die von mindestens 20 über 60-Jährigen unterstützt werden.
Im Jan. 2017 beginnt das Wahlverfahren.

Weitere Infos in der beigefügten Broschüre.

 

 


Nach oben

Themenverwandte Beiträge

Bildergalerie
Neujahrsempfang der Senioren 2017
Die Bilder zum Neujahrsempfang der DGB-Senioren im Januar 2017. zur Fotostrecke …
Artikel
Rückblick: Tag der älteren Menschen
Auf Einladung des Hamburger Landesseniorenbeirats und der DGB-Senioren trafen sich am 30. September rund 220 Vertreter/innen der älteren Generation Hamburgs sowie weitere Interessierte zu einer Festveranstaltung. Anlass war der jährlich wiederkehrende, von der UN ausgerufene „Internationale Tag der älteren Menschen“ am 1. Oktober. Hauptredner war Franz Müntefering, der zum Thema „Älter werden in dieser Zeit“ sprach. Ein Rückblick. weiterlesen …
Artikel
Veranstaltungsrückblick: „Sind die Renten wegen der Alterung der Gesellschaft noch finanzierbar?“
Rund 150 Teilnehmerinnen waren bei unserer Veranstaltung mit Gerd Bosbach dabei. Seine These: Die Vergangenheit habe bewiesen, dass die umlagenfinanzierte Alterssicherung der kapitalgedeckten deutlich überlegen und sicherer sei. Einen kurzen Rückblick, sowie die Präsentationen zum Download gibt es hier. weiterlesen …