Deutscher Gewerkschaftsbund

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Richtlinien für die Senioren – und Alterssicherungspolitik des DGB Hamburg (DGB-Senioren)
- Das Hamburger Modell -

Vorbemerkung     
Nach vierjähriger Tätigkeit der Koordinierungsgruppe für Senioren - und Alterssicherungspolitik im DGB - Hamburg hat es sich nach einer Bestandsaufnahme und den bisherigen Erkenntnissen als sinnvoll erwiesen, die bisherigen Einzelregelungen vom 15.04.04, 26.09.05, 14.02.06. und 9.04.06. zu folgenden einheitlichen Richtlinien zusammenzufassen, um die erfolgreiche Arbeit sicherzustellen und auszubauen:

Struktur und Regelungen für den Bereich Senioren- und Alterssicherungspolitik im DGB - Hamburg

1. Koordinierungsgruppe
In die vom Vorstand des DGB Hamburg am 13. April 2004 beschlossene Koordinie-rungsgruppe für Senioren- und Alterssicherungspolitik für den Bereich des DGB Hamburg entsenden die Gewerkschaften der DGB-Region Hamburg je zwei Ver-treter/innen im Rahmen der DGB-Amtsperioden.

2. Steuerungsgruppe
Zur Umsetzung der gestellten Aufgaben und Beschlüsse sowie zur Sicherstellung
der Arbeitsorganisation setzt der Regionsvorstand bzw. der Vorsitzende des DGB Hamburg eine vierköpfige ehrenamtliche Steuerungsgruppe ein, die dem Leitungsteam der Koordinierungsgruppe angehört.
Die Steuerungsgruppe ist integrierter Bestandteil der organisatorischen Struktur des DGB - Hamburg (anstelle hauptamtlicher Kapazität) mit entsprechender organisatorischer Ausstattung.

3. Leitungsteam
Ergänzend zur eingesetzten Steuerungsgruppe wählt die Koordinierungsgruppe aus ihrer Mitte weitere 4 Leitungsmitglieder. Gemeinsam mit der Steuerungsgruppe bilden sie das 8-köpfige Leitungsteam, das sich selbst wie folgt konstituiert:
2 gleichberechtigte Sprecher/innen, eine/n Stellvertreter/in, eine/n Schriftführer/in sowie 4 Beisitzer/innen.

4. Sitzungen
Die Koordinierungsgruppe und das Leitungsteam tagen grundsätzlich - jeweils versetzt - alle 2 Monate. Über die Sitzungen sind Niederschriften innerhalb von 14 Tagen anzu-fertigen.

5. Arbeitsgrundlagen
Grundlagen für die Aktivitäten der Koordinierungsgruppe sind die im Gründungsbeschluss des DGB Hamburg vom 13.04.04. festgelegten Aufgaben und die einschlägigen Bestimmungen der DGB-Satzung (Ausgabe 7/02) § 2 Ziffer. Jährlich beschließt die Koordinierungsgruppe ein Arbeitsprogramm.

6. Leitlinie und Zielgruppen
Der Auftrag der Koordinierungsgruppe bezieht sich vorrangig auf die Durchsetzung gewerkschaftlicher Alterssicherungspolitik. Zielgruppen sind demnach die aktuelle und künftige Rentnergeneration unter dem Leitmotiv „Miteinander der Generationen“.
Seite 2 –Richtlinien DGB-Senioren 12/08

7. Mitwirkungsrechte im DGB
Um die Beteiligung des Bereichs Senioren- und Alterssicherungspolitik an den Vorstandssitzungen der DGB-Region sicherzustellen, soll ein/e Vertreter/in des Leitungsteams gewähltes Mitglied des DGB-Regionsvorstands sein, so wie es die Delegiertenversammlung am 15.09.2005 für diese Wahlperiode beschlossen hatte.
Darüber hinaus nimmt die Steuerungsgruppe mit beratender Stimme an der DGB-Delegiertenversammlung teil. Sie hat unter anderem die Aufgabe, dort gegebenenfalls über die Tätigkeit der DGB-Senioren zu berichten, ebenso einmal jährlich im DGB - Regionsvorstand. Die Koordinierungsgruppe arbeitet eng mit dem Bezirkssenioren-ausschuss des DGB-Bezirks Nord zusammen.

8. Handlungskonzept
Die Koordinierungsgruppe ist ein regionaler Organisationsbereich und kein Personengruppenausschuss im Sinne der DGB-Satzung. Sie hat folgende Hauptaufgaben:
•    Sie koordiniert die seniorenpolitischen Vorstellungen der Mitgliedsgewerk-    schaften im DGB Hamburg, entwickelt daraus gemeinsame Positionen und     bringt sie in die Meinungsbildung des DGB ein.
•    Die Koordinierungsgruppe nimmt in Abstimmung mit dem DGB Hamburg zu gewerkschafts – und generationenübergreifenden seniorenpolitischen The-    men Stellung.
•    Sie berät den Vorstand des DGB Hamburg in Fragen der Senioren – und Alterssicherungspolitik und unterstützt ihn in seiner satzungsgemäßen Arbeit.
•    Sie vertritt den DGB Hamburg in seniorenpolitischen Netzwerken und arbeitet mit weiteren seniorenpolitischen Organisationen bzw. Institutionen, speziell mit Hamburger Einrichtungen, zusammen, um auch auf diesem Weg Einfluss auf die hamburgische Alterssicherungs- und Seniorenpolitik nehmen zu können.
•    Ein weitergehendes Ziel ist, daran mitzuwirken, die Durchsetzungsfähigkeit einer bundesweit aktiv wirkenden generationsübergreifenden DGB-Inte-ressenvertretung sicherzustellen, um ein menschenwürdiges Älterwerden in sozialer Sicherheit für alle zu erreichen.
•    Auf der Basis dieser Grundsätze legt die Koordinierungsgruppe im Rahmen ihres jährlichen Arbeitsprogramms ihre Aktivitäten fest. Schwerpunkte sind eine wirkungsvolle Öffentlichkeitsarbeit sowie entsprechend wirksame Informationsveranstaltungen zur Alterssicherungsthematik, aber auch zu wichtigen gewerkschafts - bzw. gesellschaftspolitischen Themen.


Alle Informationen zum "Hamburger Modell" und der Arbeitsstruktur für die Umsetzung der seniorenpolitischen Aufgaben des DGB in Hamburg können dem unten stehenden Dokument entnommen werden.


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17.11.2014

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