Deutscher Gewerkschaftsbund

03.03.2015

Newsletter der DGB-Senioren vom 15.2.2015

Hier gibt es den Newsletter zum herunterladen.


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17.11.2014

Newsletter der DGB-Senioren Hamburg 4/2014

Wir freuen uns über die positive Resonanz auf unseren Newsletter, der ergänzend zum Internet über grundsätzliche Themen, aber auch über unsere laufenden Aktivitäten berichtet. Natürlich bedrücken uns die weltpolitischen Konflikte, doch dürfen wir in unseren Anstrengungen nicht nachlassen, den Druck für eine menschenwürdige Alterssicherungspolitik zu verstärken. Zwei Ereignisse sind in diesem Zusammenhang erwähnenswert: Die Unterschriften-Kampagne der Metaller/innen aus
Schleswig-Holstein und die Seniorenpolitische Konferenz des DGB-Bundesvorstands am 28.10.14.

Ausführliches dazu und noch viel mehr in unserem unten anhängenden Newsletter.

 


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18.07.2014

Newsletter der DGB-Senioren Hamburg 3/2014

DGB Hamburg

DGB Hamburg

Liebe Kolleginnen,
liebe Kollegen,
nach dem Erscheinen unseres letzten Newsletters im April d.J. hat sich gewerkschafts-
politisch einiges ereignet, über das wir berichten wollen. Der ordentliche DGB-Bundes-
kongress vom 11. bis 16. Mai und die lange geplante Veranstaltung "Rentenpolitik auf dem
Prüfstand - müssen wir uns mit zunehmender Altersarmut abfinden?" am 9. Juli waren wich-
tige Aktivitäten, in die wir viel Engagement investiert haben. Die nachfolgenden Berichte
sind Anlass, um erneut über die Schwierigkeiten unserer gewerkschaftlichen Seniorenpolitik
nachzudenken. Auch wenn wir noch so überzeugend argumentieren, die Resonanz bei den
Gewerkschaftsvorständen ist viel zu gering.
Und nun im Einzelnen zu den Schwerpunkten der letzten Wochen:

  • DGB-Bundeskongress vom 11. bis 16. Mai 2014 in Berlin
  • Eine weitere Initiative war die vom DGB-Bezirk Nord übernommene Forderung
    nach Stabilisierung des Rentenniveaus und Streichung der Kürzungsfaktoren.

  • Hamburger Veranstaltung am 9. Juli 2014: "Rentenpolitik auf dem Prüfstand - müssen wir uns mit zunehmender Altersarmut abfinden?" - Unsere Antwort: "Niemals!"

Mehr dazu im Newsletter der DGB-Senioren Hamburg 3/14 vom 18. Juli 2014:


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15.05.2014

Newsletter der DGB-Senioren Hamburg

DGB Hamburg

DGB Hamburg

Liebe Kollegen und Kolleginnen,

unser "Hamburger Modell", der Organisationsbereich Seniorenpolitik des Hamburger DGB, ist
jetzt 10 Jahre alt. Am 13. April 2004 beschloss der DGB-Regionsvorstand einstimmig, einen
seniorenpolitischen Arbeitsbereich in die Arbeitsstruktur des DGB Hamburg zu integrieren. Er
legte Richtlinien für unsere Arbeit fest und setzte eine 4-köpfige Steuerungsgruppe "als Ersatz
für fehlende hauptamtliche Kapazität" ein. Seitdem haben wir durch wirkungsvolle Veranstaltungen
und vielfältige Aktivitäten eine systematische und öffentlichkeitswirksame gewerkschaftliche
Seniorenpolitik für und in Hamburg entwickelt, deren Höhepunkt sicherlich 2012 die Durchsetzung
eines Seniorenmitwirkungsgesetzes für Hamburg war.


Die Geschäftsberichte des Hamburger DGB enthalten eine lesenswerte Erfolgsgeschichte der Hamburger
DGB-Seniorenpolitik. Unser "Hamburger Modell" sollte - wie der Name es sagt - eigentlich
Modellcharakter haben und Nachahmer finden. Dies konnten wir nicht allein schaffen. Dazu wäre die
Unterstützung des DGB-Bundesvorstands erforderlich gewesen. Er hätte den übrigen Regionen
einen solchen Arbeitsbereich empfehlen können. Offenbar ist das nicht gewollt. Das "Hamburger
Modell" ist also ein einsamer "Leuchtturm". Das hindert uns nicht, zuversichtlich und konstruktiv
weiterzumachen. Gern hätten wir uns beim kommenden DGB-Bundeskongress präsentiert, aber das
passt wohl nicht in die derzeitige DGB-Konzeption.

Mehr dazu im Newsletter der DGB-Senioren Hamburg 2/14 vom 11. Mai 2014:


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08.01.2014

Newsletter der DGB-Senioren Hamburg

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DGB Hamburg


Newsletter 1/14 der Hamburger DGB-Senioren
25. Januar 2014

Liebe Kolleginnen,
liebe Kollegen,

bei unserem erfolgreichen Neujahrsempfang am 16. Januar mit rund 200 Teilnehmer(inne)n haben unsere neue Hamburger DGB-Vorsitzende Katja Karger und der Kollege Eckard Scholz, Erster Bevollmächtigter der Hamburger IG Metall, den sozialpolitischen Teil der Koalitionsvereinbarung analysiert und auf problematische Lücken hingewiesen: Das Fehlen einer Konzeption zur Stabilisierung des Rentenniveaus muss die Gewerkschaften veranlassen, politischen Druck auszuüben, um endlich die Sicherung eines angemessenen Lebensstandards für die Menschen nach dem Berufsleben sicherzustellen. Einen ausführlichen Bericht über den Neujahrsempfang haben wir ins Netz gestellt: https://hamburg.dgb.de/++co++476552dec-81dc-11e3-ad37-52540023ef1a

Das sind unsere aktuellen Vorhaben:

•    Gemeinsame Veranstaltung mit dem SoVD und dem LSB zum Thema "Sozialpolitik auf dem Prüfstand - Müssen wir uns mit zunehmender Altersarmut abfinden?"

Voraussichtlich im Juni 2014 wollen wir dieses Thema erneut mit möglichst vielen Menschen besprechen.  Dazu haben wir die neue Sozialministerin Frau Andrea Nahles eingeladen. Es ist sehr wichtig, das seit Jahren von uns problematisierte Thema "Altersarmut" mit der neuen Verantwortlichen für die deutsche Sozialpolitik zu diskutieren. Wir hoffen, dass sie unserer Einladung folgen wird.

•    Hamburger DGB-Vorstand unterstützt die Resolution zur Stabilisierung des Rentenniveaus

Am 15. Januar hat unsere Kollergin Hildegard Harms in der DGB-Vorstandssitzung die von der Koordinierungsgruppe am 12.12.2013 beschlossene Stellungnahme zur ".... Stabilisierung des Rentenniveaus" vorgestellt,. Der DGB-Vorstand hat entschieden, dieses wichtige Anliegen politisch zu unterstützen. (Diese Stellungnahme findet ihr erneut im Anhang.)

•    Der 1. Mai wird wieder vor dem und im Gewerkschaftshaus gefeiert

Das hat der DGB-Vorstand so entschieden. Nach einer Demonstration zum Gewerkschaftshaus und der anschließenden traditionellen Maikundgebung wird vor dem Haus und im Gewerkschaftshaus ein vielfältiges Kulturprogramm angeboten. Hoffentlich sind bis dahin die alten Säle des Gewerkschaftshauses restauriert.

•    DGB-Bundeskongress vom 11. bis 16. Mai 2014

Der diesjährige DGB-Bundeskongress ist gerade für die gewerkschaftliche Seniorenpolitik ein wichtiges Ereignis. Wie bereits berichtet, hat die Bezirkskonferenz des DGB-Nord am 14.12.2013 drei wichtige Beschlüsse gefasst: Einmal verabschiedete sie einen Initiativantrag, der die Ergänzung der Koalitionsvereinbarung um die Stabilisierung des Rentenniveaus fordert. Außerdem  beschloss die Konferenz einen Antrag mit dem Ziel "Gewerkschaftliche Einkommenspolitik muss auch Alters-armut verhindern". Darüber hinaus fordert der Bezirk Nord eine Satzungsänderung. um der Gruppe Senioren die gleichen Mitwirkungsrechte zuzugestehen wie den Gruppen Frauen und Jugend.
Da nur wenige Seniorinnen und Senioren als Delegierte am Bundeskongress teilnehmen werden, sollten die Delegierten der einzelnen Gewerkschaften aufgefor-dert werden, sich für die Annahme dieser Anträge einzusetzen.

•    Das "Hamburger Modell" wird 10 Jahre alt.

Am 14. April 2004 beschloss der Hamburger DGB-Vorstand unter Vorsitz des Kollegen Erhard Pumm die Bildung eines Organisationsbereichs Seniorenpolitik im Hamburger DGB. Er legte Richtlinien und Arbeitsschwerpunkte fest und setzte eine ehrenamtliche Steuerungsgruppe als "Ersatz" für fehlende hauptamtliche Kapazitäten ein. Dieser Organisationsbereich - auch "Hamburger Modell" genannt - ist zum Vorbild für örtliche DGB-Seniorenpolitik geworden. Über viele Kontakte zu anderen DGB-Einrichtungen informieren wir regelmäßig über unsere Aktivitäten. Wer den letzten Geschäftsbericht des Hamburger DGBs durchgesehen hat, war sicherlich erstaunt über die vielfältigen Aktivitäten unseres "Hamburger Modells" bis hin zur Durchsetzung eines Seniorenmitwirkungsgesetzes für Hamburg im Jahre 2012.  Wir haben beim DGB-Bundesvorstand beantragt, das "Hamburger Modell" auf  einem  Info-Stand auf dem DGB-Bundeskongress präsentieren zu dürfen.

Unser Newsletter wird in unregelmäßigen Abständen erscheinen. Wir hoffen, mit diesem zusätzlichen Informationsmedium noch mehr Verbündete für eine erfolgreiche gewerkschaftliche Seniorenpolitik zu gewinnen.

Mit freundlichem Gruß

Für die Steuerungsgruppe der
Hamburger DGB - Senioren

Johannes Müllner


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30.01.2014

Newsletter der Senioren 2/13

Nr. 2/13

Liebe Kolleginnen,
liebe Kollegen,

seit dem Erscheinen unseres ersten Newsletters Anfang November d.J.  hat sich politisch viel getan. Der Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und der SPD hat zu einer engagierten Diskussion geführt. Die hohe Beteiligung der SPD-Mitglieder an der Entscheidung über das Zustandekommen einer Großen Koalition hat gezeigt, dass das Interesse an der Mitgestaltung von Politik sehr wohl vorhanden ist. Jetzt kommt es darauf an, die Absichtserklärungen in vielen Einzelpunkten des Vertrages in praktische Politik umzusetzen. Genauso wichtig ist es aber, das Fehlen überfälliger Maßnahmen bzw. Absichtserklärungen in der Vereinbarung zu benennen und sie in die politische Debatte einzubringen. Diese "Oppositionsrolle"  sollten jetzt die Gewerkschaften übernehmen.

Eine problematische Lücke im Koalitionsvertrag ist das Ignorieren eines konzeptionellen Handlungsbedarfs gegen die konkrete Gefahr zunehmender Altersarmut. Es bleibt völlig offen, wie die Vertragspartner dieses große Problem in den Griff bekommen wollen. Unabhängig von den rentenpolitischen Verbesserungen wird das Rentenniveau -  wie gesetzlich gewollt -  weiter sinken und damit die Lebenslage von immer mehr Menschen im Alter gefährden.

Die DGB-Senioren Hamburg haben dazu eine sehr deutliche Erklärung (Anhang) verabschiedet und einen entsprechenden Initiativantrag an die DGB-Bezirkskonferenz Nord am 14.12.13. gerichtet. Die Konferenz hat diesen Antrag beschlossen, nachdem auch der Kollege Michael Sommer engagiert auf diese Lücke im Koalitionsvertrag hingewiesen und gefordert hat, dass die Gewerkschaften jetzt am Zuge sind, um die Stabilisierung des Rentenniveaus durchzusetzen. Das wird ein sehr schwieriger, aber unverzichtbarer Weg.

Hier zwei wichtige Beschlüsse der DGB-Bezirkskonferenz Nord vom 14.12.2013:

Die  Bezirkskonferenz hat den am 5.9.13. in der DGB-Seniorenkonferenz Nord beschlossenen Forderungsteil der Resolution "Gewerkschaftliche Einkommenspolitik muss auch Altersarmut verhindern"  ebenfalls verabschiedet:

•    Der DGB nimmt die unverständlichen Rentenentscheidungen in 2013 zum Anlass, der "Rentenkürzung auf kaltem Wege" den Kampf anzusagen und die Gleichwertigkeit von Tarif- und Alterssicherungspolitik als verbindliche gewerkschaftspolitische Aufgabe festzulegen. Zu einer solchen grundsätzlichen Neuausrichtung sollte der DGB-Bundesvorstand mittelfristig Umsetzungsvorschläge vorlegen.

Ein weiterer Beschluss, der auf Initiative der DGB-Senioren eingebracht wurde, bezieht sich auf das Fehlen eine Konzeption zur Stabilisierung des Rentenniveaus. Hier der Beschlusstext:

•    Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften werden aufgefordert, mit Nachdruck auf die Bundesregierung einzuwirken, damit sie ergänzend  zu den im Koalitionsvertrag enthaltenen rentenpolitischen Verbesserungen Maßnahmen zur Stabilisierung des Rentenniveaus beschließt.
            
              Begründung:
              In der Koalitionsvereinbarung ist von einer grundsätzlichen Bekämpfung der Altersarmut keine Rede. Damit haben die Koalitionäre das Kernproblem der         Rentenpolitik ausgeklammert. Die vorgesehenen Verbesserungen wie der Ausstieg mit 63-65 Jahren, die Mütterrente und die Verbesserungen bei der          Erwerbsminderungsrente sowie die so genannte Lebensleistungsrente ändern nichts an der systematischen Absenkung des Rentenniveaus. Damit ist     Altersarmut für künftige Rentnergenerationen vorgezeichnet. Zur Sicherung eines vertretbaren Lebensstandards nach dem Berufsleben ist eine      Stabilisierung des Rentenniveaus unverzichtbar.

Liebe Kolleginnen,
liebe Kollegen,

inzwischen haben wir zu unserem traditionellen Neujahrsempfang 2014 eingeladen. Er findet am 16. Januar2014 um 10.30 Uhr im BFW Farmsen statt. Falls Ihr keine Einladung erhalten habt, findet Ihr sie im Anhang dieses Newsletters.

Die DGB-Senioren Hamburg wünschen Euch eine geruhsame Weihnachtszeit und ein gesundes neues Jahr.

Für die Steuerungsgruppe
der DGB - Senioren:

Die Steuerungsgruppe
Johannes Müllner  Hildegard Harms
Günter Rabe           Bodo Apenburg


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DGB Senioren

Link: LSB Hamburg

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