Deutscher Gewerkschaftsbund

24.06.2021

Für einen bundesweiten Mietenstopp!

Wir sind Teil eines zivilgesellschaftlichen, überparteilichen Bündnisses, das sich für einen bundesweiten Mietenstopp einsetzt und immer größer wird. Unsere Aktivist*innen sind über ganz Deutschland verteilt – zusammen kämpfen wir für alle Mieterinnen und Mieter.

Wir wollen nicht, dass die soziale Kluft immer größer wird. Die Bundesregierung muss daher handeln und für 6 Jahre einen bundesweiten Mietenstopp umsetzen!

Dafür waren wir am 19. Juni, einem bundesweiten Aktionstag mit dem Fahrrad in Hamburg auf der Straße.

 

 

Vom Gewerkschaftshaus ging es nach Steilshoop. Gemeinsam mit dem Mieterverein zu Hamburg und der Mieterinitiative Steilshoop waren wir unter dem Motto Kein Abstrampeln für die Miete unterwegs.

Warum nach Steilshoop?

Gerade Steilshoop ist ein Stadtteil, in dem viele auf bezahlbare Mieten angewiesen sind und für die ihr Zuhause auf dem Spiel steht. Doch dort dreht der Immobilienkonzern Vonovia mit fragwürdigen Methoden an der Mietpreisspirale. Gut, dass es vor Ort Menschen gibt, die sich dagegen engagieren. Weiter so.

Die wichtigsten Forderungen des Bündnisses im Überblick:

1. Mieten einfrieren, Bundesweit für 6 Jahre

Die Mieten sollen auf dem jetzigen Stand flächendeckend und bundesweit für sechs Jahre eingefroren werden. Auch bei Wiedervermietungen braucht es strikte Oberwerte. Die Überforderung mit bislang überhöhten Mieten muss ein Ende haben. Im Klartext: Keine Mieterhöhungen mehr! Das gilt auch für Staffel- und Indexmieten.

2. Fairmieter*innen unterstützen, Ausnahmen mit Oberwerten

Damit faire Vermieter*innen, wie etwa viele Genossenschaften und private Vermieter*innen, nicht in Bedrängnis kommen, soll ihnen eine maximale Mietsteigerung von 2 Prozent jährlich erlaubt sein. Dies, insoweit die bislang gezahlte Miete bestimmte Oberwerte nicht übersteigt.

3. Bauen, bauen, bauen, Bezahlbare Mietwohnungen statt Luxus

Neubau ist ausgenommen, damit weiter dringend benötigter Wohnraum geschaffen wird. Klar sein muss aber auch: Niemand braucht weitere Luxuswohnungen. Neubau hilft nur, wenn bezahlbare Mietwohnungen entstehen!

 

Mehr Informationen gibt es auf der Seite des Bündnisses mietenstopp.de


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