Deutscher Gewerkschaftsbund

Frieden schaffen nur mit Waffen?

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Seit dem 24. Februar tobt der russische Angriffskrieg auf die Ukraine. Das erste Mal seit den Jugoslawienkriegen herrscht in der Mitte Europas wieder Krieg und der europäische Gedanke - von einer gemeinsamen Union demokratischer Gesellschaften strahle Demokratie und Frieden in die Welt aus - steht auf dem Prüfstand. Russland zeigt den europäischen Staaten und der Welt, dass Krieg als Mittel zur Durchsetzung politischer Interessen keineswegs ein Relikt des 20. Jahrhunderts ist und Kriege jederzeit auch vor unserer Tür stattfinden können. Für die NatoStaaten ist nun das Aufstocken militärischer Arsenale und die Mobilisierung von Truppen die Antwort auf die Sicherheitsund Friedensarchitektur Europas. Doch ist dieser Weg des gegenwärtigen Militarismus ein Weg, weitere Kriege zu verhindern und Frieden zu schaffen?


Zusammen mit dem stellvertretenden wissenschaftlichen Direktor und Leiter des Forschungsbereichs Gesellschaftlicher Frieden und Innere Sicherheit des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH) - Dr. Martin Kahl – wird Tanja Chawla – Vorsitzende des DGB Hamburg – über aktuelle friedenspolitische Aspekte sprechen.

  • Welche sind die aktuellen friedenspolitischen Standpunkte des DGB?
  • Welche Rolle spielt die Stadt Hamburg aus friedens- und sicherheitspolitischer Sichtweise vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung einer gemeinsamen europäischen Sicherheitsidee und der Aktivitäten der Nato?
  • Bedeutet die Abwesenheit von Krieg gleich Frieden? Was ist für eine friedliche Entwicklung ohne Waffen in einer Gesellschaft notwendig und inwieweit hat der friedenspolitische Grundsatz „Frieden schaffen – ohne Waffen“ weiterhin bestand?

 

Der DGB Hamburg lädt am Antikriegstag 2022 ein zur Veranstaltung „Frieden schaffen nur mit Waffen?“.
Gespräch zwischen Tanja Chawla (DGB Hamburg) und Dr. Martin Kahl (IFSH)


1. September, 18:00 Uhr im Gewerkschaftssaal am Besenbinderhof 57a

Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Barrierefreier Zugang möglich.
Wir bitte um das Tragen einer FFP2-Maske während der Veranstaltun


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