Deutscher Gewerkschaftsbund

20.08.2020

Start der Branchendialoge

Was brauchen Beschäftigte und Betriebe in der Krise? Wie ist die Situation in den einzelnen Wirtschaftszweigen? Was kann die Politik tun? Um diese Fragen geht es, wenn sich heute Sozialsenatorin Melanie Leonhard, Wirtschaftssenator Michael Westhagemann, Thomas Fröhlich als Geschäftsführer des Unternehmerverbands Nord sowie Katja Karger für die DGB-Gewerkschaften erstmals im Rahmen der Branchendialoge zusammensetzen. Dazu Katja Karger im Kurzinterview

Erstes Treffen Branchendialoge

Erstes Treffen Branchendialoge DGB HH

Katja, was genau sollen diese Branchendialoge?

Als Vertreter/-innen der Sozialpartner wollen wir gemeinsam mit der Politik ganz genau in die einzelnen Branchen auf Hamburg-Ebene gucken. Wie angespannt ist die Lage? Wie geht es den Leuten? Was muss getan werden, um Beschäftigung zu sicher? Das kann in allen Branchen ganz unterschiedlich sein. Deswegen brauchen wir einen differenzierten Blick.

Was erhoffen sich der DGB und die Gewerkschaften davon?

Wir brauchen den Dialog, um gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Dafür müssen wir als Sozialpartner an einem Strang ziehen. Dass die Arbeitgeber und wir dabei auch mal unterschiedlicher Meinung sein werden, ist klar. Aber unter dem Strich haben wir, wie die Politik auch, alle das gleiche Ziel: Die Existenz von Unternehmen und die daran hängenden Arbeitsplätze zu sichern.

Wie ist der weitere Fahrplan?

Zunächst klären wir die „Spielregeln“:  Wie sollen die Gespräche ablaufen und wie können wir zu guten Ergebnissen kommen? Dann werden wir eine Reihenfolge festlegen, nach der wir uns die Branchen anschauen. Dabei ist die Frage entscheidend: Wo brennt es am allermeisten? Wir sortieren also nach Dringlichkeit. Aber klar ist auch: Keine Branche wird unter den Tisch fallen. Wir werden uns alle genau anschauen.

Hier gibt es die Pressemitteilung der Sozialbehörde mit Statements aller Beteiligten.


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