Deutscher Gewerkschaftsbund

03.05.2023

Zum Gedenken am Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Neuengamme

Der DGB Hamburg gedenkt zum Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Neuengamme den Opfern und Verfolgten und ihren Angehörigen. Die Befreiung des KZ jährt sich am 3. Mai zum 78. Mal.

Im KZ Neuengamme und seinen Außenlagern wurden den inhaftierten Menschen unfassbare Grausamkeiten angetan. Zu tausenden wurden Jüd*innen, Sinti*zze und Rom*nja, Homosexuelle, politische Gegner*innen des Naziregimes, als „Asoziale“ und „Kriminelle“ stigmatisierte und ausländische Häftlingsgruppen gefoltert, erniedrigt und ermordet.

Wir werden nie vergessen. Auch, weil die Erinnerung wichtig ist, um zu verhindern, dass sich die Gräueltaten der Vergangenheit wiederholen. Wir werden immer wachsam sein und immer wieder Stellung beziehen, wenn rechtsextreme und rechtspopulistische Kräfte versuchen sich durchzusetzen oder uns zu spalten.

Wir erleben heute, in Zeiten eines schrecklichen Krieges mitten in Europa, wie zerbrechlich unser friedliches Miteinander ist und wie schnell unsere demokratischen und offenen Grundwerte in Frage gestellt werden. In den letzten drei Jahren haben die vielen Krisensituationen Menschen immer wieder auf die Straße bewegt und wir haben erlebt, wie sich rechte Untertöne in verschiedene soziale Proteste gemischt haben. Das ist gefährlich. Wir wehren uns gegen jede Form von Nationalismus, Rassismus, gezielte Desinformation und Verschwörungserzählungen, die unsere Freiheitliche Demokratische Grundordnung bedrohen.

Wir als Gewerkschafter*innen stehen solidarisch für eine vielfältige Gesellschaft und setzen uns gemeinsam aktiv für Vielfalt und Demokratie und gegen jede Form der Diskriminierung ein.

Neuengamme darf sich nie wieder wiederholen. Wir sagen #neinzuRassismus, #niewiederFaschismus und wir sind #ungebrochensolidarisch.


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